Zweiachsiges Tourbillon
Uhrmacherei der Zukunft: C1 QuantumGravity
Die vom „C Lab Series“-Team gestaltete C1 QuantumGravity symbolisiert eine Zeit ohne Grenzen und Bindungen, eine Zeit, die nur Impuls und Intuition kennt. „C Lab Series“, eine Spezialeinheit für Uhrmacherei der Extreme, verleiht der mechanischen Zeit durch innovative Ausdrucksformen ein neues Gesicht. Bereits letztes Jahr läutete die C1 Tourbillon Gravity eine neue Ära der Uhrmacherei ein, in der sich die Zeit völlig emanzipiert.
Dieses Jahr führt das „C Lab Series“-Team den uhrmacherischen Wandel neuen Horizonten entgegen. Die im Herbst 2008 erdachte C1 QuantumGravity, erblickte dank des Willens und der Energie eines instinktiv handelnden Teams nach nur fünfmonatiger Vorbereitung das Licht der Welt. Die Umsetzung des Uhrwerks wurde BNB Concept übertragen; die endgültige Gestaltung dem Studio Bellon. Dabei entstand eine neue Uhren-Spezies, welche die Zeit als Experiment und den Raum als Simulation erlebt. Das Konzept der C1 QuantumGravity ist eine Provokation, ihre Konstruktion eine Expedition an die Grenzen der Unbändigkeit und der Herausforderung.
Senkrechte Gangreserve
Erste Gleichung: Gangreserve = Vertikalität + Flüssigkeit
Ein zylindrischer Kolben, eine vertikale Bewegung und Flüssigkeit: „C Lab Series“ braucht nichts weiter, um diese erstaunliche Gleichung zwischen Mechanik und Chemie zu lösen. Schluss mit den traditionellen Regeln für Form und Anzeigen! Eine Glassäule zwischen 12 und 1 Uhr dient als vertikale Gangreserveanzeige. Auf der einen Seite die Chemie: Die Säule enthält eine phosphoreszierend grüne Nanoflüssigkeit, die für eine perfekte Ablesbarkeit sorgt. Auf der anderen Seite die Mechanik: Das Energiemaß steht im rechten Winkel zum Uhrwerk und zeigt den verfügbaren Teil der dreitägigen Gangreserve durch den Flüssigkeitsstand an. Neben der Einteilung auf dem Messgefäß stellen die Ziffern an der Innenseite des Gehäuses das Energieniveau dar.
Aufgehängtes zweiachsiges Tourbillon
Zweite Gleichung: Tourbillon = Aufhängung + Achsen2
Kabel. Eine Bewegung auf zwei Achsen. Eine seitliche Position. All diese Herausforderungen waren zu bewältigen für ein atemberaubendes Tourbillon. Der Tourbillon-Käfig ist schwebend auf der linken Seite des Zeitmessers angebracht. Er rotiert in einer multi-dimensionalen Art auf zwei Achsen, wobei die Hauptachse vertikal ist. Seine erstaunliche Konstruktion ist von der rigiden und leichten Struktur von Hängebrücken inspiriert. Ein von 2/10 mm starken Kabeln verlängerter Arm, der an der Werksplatine befestigt ist, hält den Käfig in einer vertikalen Position. Auf diese Weise wird die sensationelle Autonomie hervorgehoben. Der Mechanismus beruht auf einem elastometrischen, selbstspannenden System. Dieses reguliert die Verbindung zwischen Kabeln und Arm und gleicht die Wirkung der Wärmeausdehnung aus.
Schwebende Mechanik
Dritte Gleichung: Zeit = Raum
Ein Durchmesser von 48,5 mm und eine Höhe von 22 mm: Die Erscheinung eines Titans, dessen Proportionen atemberaubende 57,5 mm in der Breite erreichen. Und dennoch passt sich die C1 QuantumGravity, dank ihres ansatzlosen Armbandes, perfekt dem Handgelenk an. Mit einem Titangehäuse und zahlreichen Komponenten aus Aluminium ist ihre Leichtigkeit ebenso verblüffend wie ihre Größe. Darüber hinaus bildet die offene und leichte Struktur ein Gegengewicht zur beeindruckenden Anatomie dieser aus 511 Einzelteilen bestehenden Uhr. Das Gehäuse, dessen Fertigung 400 Stunden Feinabstimmung erforderte, ist auf eine Struktur reduziert, die von fünf Saphirgläsern eingeschalt ist und so den Mechanismus aus allen Blickwinkeln freigibt.
Obwohl sich Gehäuse und Uhrwerk den gleichen genetischen in enger Verbindung stehen und es aussieht, als wären sie für einander gemacht, so werden sie doch von Elementen flankiert, die unabhängig von einander operieren. Auf der linken Seite birgt eine verglaste Ausbuchtung den Tourbillon-Käfig, auf der rechten befinden sich zwei symmetrische Verkleidungen: Für das Aufzugssystem bei 2 Uhr und die Sekunde bei 4 Uhr. Komplett verborgen ist der imponierende Zeiteinstellungsschlüssel, der auf einfachen Knopfdruck aus seinem Versteck springt. Die Sekunden entfliehen dem Zifferblatt und lagern sich an der Gehäuseseite ein. Ihre leuchtenden, orangefarbenen Ziffern sind auf eine schwarze Aluminiumrolle graviert. Sie sind durch ein Fenster sichtbar, dessen Form die des Drückers aufnimmt. Ein seitliches Saphirglas gibt den Blick auf die rotierenden Speichen des Sekundenrades frei.
Auch das Zifferblatt fügt sich dem Wunsch nach maximaler Offenheit. Während es danach strebt, das Verstreichen der Zeit darzustellen, betont es vor allem den leeren Raum. Die Tiefe des Einblicks ist atemberaubend und das Gefühl von Schwerelosigkeit berauschend. Es hebt die typische Destrukturierung von Concord hervor: Die C1 QuantumGravity versteht die Zeit als Perspektive und nutzt die Leere als Material, das die Anzeigen trägt. Unter dem Saphirglas bietet sich dem Betrachter ein aufwendiges Panorama, welches der Zeit eine Form gibt – beinahe immateriell. Und trotz seiner unkonventionellen Konstruktion bleibt dieser Zeit-Apparat perfekt ablesbar. Wie ein schwebendes gläsernes Ufo nimmt der exzentrische Stundenkreis bei 3 Uhr 30 einen Teil der Vertiefung ein, in der das Uhrwerk liegt. Eine hauchzarte Struktur bildet ein Gerüst unter der durchsichtigen Scheibe mit ihren orangefarbenen Leuchtmarkierungen. Die Höhe der Zeiger von 6,5 mm ist eine wahre Meisterleistung und verstärkt den schwindelerregenden Eindruck.
In der Tiefe dirigiert das mechanische Uhrwerk mit Handaufzug äußerst präzise die Zeitangaben. Der Sprungdeckel gibt den Blick frei auf den geometrischen Schaltkreis der rechteckigen skelettierten Brücken, das Räderwerk, das die Energie an den Tourbillon-Käfig überträgt und das Regulierungssystem für die Kabel. Das Spiel der Endbearbeitungen unterstreicht ein industrielles Design, das methodisch und futuristisch zugleich erscheint. Die Werksplatine aus schwarzem Aluminium hebt sich gegen Brücken aus anthrazitfarbenem Aluminium ab, die Rubine gegen den polierten Stahl… Diese Kontraste verkörpern den Esprit einer Uhr, die aus High-tech-Werkstoffen, Glas, Leere und bunten Leuchtmaterialien gefertigt wurde.
Die C1 QuantumGravity vertritt die Überzeugung, dass Zeit unweigerlich mit Raum verbunden ist. Auf prophetische Weise katapultiert diese in Rekordzeit erstellte Konstruktion, Concord in eine parallele Welt, in der die Intuition der beste Verbündete ist. Ihr Design und ihre Mechanik sind ein Vorgeschmack auf die Uhrmacherei der Zukunft. Die Tendenz zum Unkonventionellen ist die Grundlage des kreativen Esprits von Concord. Die C1 QuantumGravity ist hierfür der aktuellste lebende Beweis.
Entdecken Sie unter www.c1-quantum.ch den Entwicklungsprozess dieses außergewöhnlichen, auf 10 Exemplare limitierten Modells.
Technische Daten Concord C1 QuantumGravity
- Movement Mechanisch mit Handaufzug, Kaliber Concord C104, 21.600 Halbschw./h, Gangreserve 72 h
- Functions Stunde, Minuten, Sekunden, bi-axiales Tourbillon und Gangreserveanzeige
- Case Titan, Lünette mit 6 schwarzen Kautschuk-Schutzelementen, 47,5 mm
- Sekundenrolle ausserhalb des Gehäuses
- Saphirglas, transparenter Gehäuseboden verschraubt, mit Deckel, beidseitig entspiegelt
- Dial Skelett fein
- Bracelet/Strap Kautschuk vulkanisiert schwarz, am Gehäuse befestigt mit vier Schrauben


