La Confrérie Horlogère by David Rodriguez präsentiert das Tourbillon Résilience
Eine schlichte Stunden- und Minutenanzeige, dazu ein Fliegendes Tourbillon bei der “6″, ein großzügig dimensioniertes Rechteckgehäuse mit transparentem Boden, eine Faltschließe, ein hochwertiges Werkfinish mit von Hand ausgeführten Dekorationen und Gravuren - diese Eckpunkte charakterisieren die hier vorgestellte Uhr nur unvollständig.
“Résilience” (etwa: Schlagzähigkeit) - so heißt die Uhr, die David Rodriguez für die Premium-Uhrenmarke Confrérie Horlogère gebaut hat. Sie erzählt in zahlreichen außergewöhnlichen dekorativen Details die Geschichte eines ganzen Menschenlebens. Es ist das schwere Leben von David Rodriguez, geboren in Peru, ausgesetzt nach der Geburt, misshandelt, missbraucht und als Folge einer schweren Kinderlähmung auf Krücken angewiesen. Doch das Schicksal hielt für David einen Notausgang bereit, der ihn direkt in die Schweiz führte, in den Schoß einer liebenden Adoptivfamilie. Davids Martyrium war zu Ende, und heute erfreut er sich einer eigenen Familie mit Frau und drei reizenden kleinen Töchterchen. Die Uhr “Résilience” steht in gewisser Weise auch für Davids Leidensfähigkeit und seinen Willen zu Überleben, der immer stärker wurde, je mehr Hindernisse sich ihm im den Weg stellten.
Bereits das stattliche Gehäuse, das es nur in dieser einen Größe gibt, symbolisiert diese Kraft. Das Zifferblatt ist in zwei Hälften aufgeteilt, die eine geheimnisvoll geschwärzt und mit einem zarten, regelmäßigen Guillochiermuster versehen, die andere hell und von Hand graviert mit den Umrissen des Machu Picchu, eine Kultstätte der Inka, die zu den Sieben Weltwundern der Moderne gezählt wird und als Weltkulturerbe internationalen Schutz genießt. Das Uhrwerk ist durch den verglasten Gehäuseboden in seiner ganzen Größe zu sehen, und es überrascht den Betrachter mit der sehr lebensecht wirkenden Reproduktion eines geschundenen Körpers, übersät mit Narben, Schnitten und frisch vernähten Wunden. Es sind die Wunden, die man David Rodriguez zugefügt hat. Der große Riss, der sich seit seiner Kindheit durch sein Leben zieht, wird auf der Platine mit groben Kreuzstichen mit Karbonfaserfäden geschlossen. In der Tat helfen heute Implantate aus Karbonfaser Davids Beinen, das Gewicht seines Körpers zu tragen, und ermöglichen ihm, sich ohne Krücken aufrecht zu halten. Andere, kleinere ” Wunden ” an der Oberfläche der Uhrwerkbrücken sind mit Goldfäden vernäht. Die Stiche verletzen das ebenmäßige Genfer Streifendekor der Brücken, als ob sie die mühevolle Arbeit des Uhrmachers zunichte machen wollten.


