Eine Ikone der Uhrmacherkunst: die Reverso Pavonia von Jaeger-LeCoultre
Jaeger-LeCoultre hat die beispiellose Herausforderung angenommen, eine Emailminiatur auf das Gehäuse einer Reverso zu zaubern, die als fester Bestandteil der Uhr am Handgelenk getragen werden kann! Das Drehgehäuse der Uhrenikone bietet sich als idealer Rahmen für eine Kreation an, die als das wohl raffinierteste Kunstwerk der Welt gelten darf.
Ein britischer Kunstsammler, der glückliche Besitzer des unschätzbaren Gemäldes „Pavonia“ von Lord Leighton, äußerte den Wunsch, seine Reverso persönlich zu gestalten. Das Ölbild auf Leinwand zählt zu den wertvollsten Stücken seiner Sammlung und wird äußerst selten in der Öffentlichkeit gezeigt. Die letzte Ausstellung fand vor zehn Jahren statt, als die Royal Academy eine Hommage an Lord Leighton präsentierte. Der Sammler bat Jaeger-LeCoultre, das Gemälde in Form einer Emailminiatur auf dem Gehäuse seiner Lieblingsuhr zu reproduzieren.
Weltweit beherrschen nur sehr wenige Kunsthandwerker diese extrem aufwändige und anspruchsvolle Arbeit. Ihre Meisterleistung sollte den Emaillierern der Manufaktur 120 Stunden höchster Konzentration abverlangen. Zur Feier dieser außergewöhnlichen Kreation hat der Besitzer der Uhr die Großzügigkeit bewiesen, diese gemeinsam mit dem Originalbild im vergangenen Juni eine Woche lang in der Galerie George Tarrat in Leicester auszustellen. Dank seiner Emaillierkünstler zählt Jaeger-LeCoultre zu den wenigen Uhrenmanufakturen, die diese altehrwürdige Dekorationstechnik zum Veredeln von Uhrengehäusen beherrschen.
Lord Frederic Leighton (1830-1896)
Lord Frederic Leighton war und bleibt einer der wichtigsten und einflussreichsten viktorianischen Maler. Im 19. Jahrhundert galt er als einer der größten Künstler seiner Zeit. Dank seines großen Ruhms wurde er 1878 zum Präsidenten der Royal Academy ernannt. Zudem wurde er als erster englischer Maler von der Königin in den Adelsstand erhoben. Die Beliebheit, der sich Lord Leightons Werk Zeit seines Lebens erfreute, beruhte auf der außergewöhnlichen Fähigkeit des Künstlers, die Nostalgie der viktorianischen Epoche zu erfassen und das mythische goldene Zeitalter der griechischen und römischen Antike wieder aufleben zu lassen.
Dank seiner technischen Meisterschaft, seines Farbsinns und seiner exquisiten Komposition hat Lord Leighton einige der schönsten und berühmtesten Gemälde des 19. Jahrhunderts erschaffen. Seine Werke sind in den Sammlungen der herausragendsten Museen der Welt vertreten, unter anderem im Metropolitan Museum of Art in New York, im Museum of Fine Arts in Boston und in der Royal Academy of Arts Collection in London.


