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Kein Pardon: 249.900 Euro Strafe Karl-Heinz Rummenigge wegen geschmuggelter Rolex Uhren vorbestraft

Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge ist vorbestraft. Er akzeptierte nach Angaben der zuständigen Staatsanwaltschaft Landshut eine Geldstrafe von 140 Tagessätzen in Höhe von 1785 Euro. Eine Verurteilung von mehr als 90 Tagessätzen Geldstrafe wird im polizeilichen Führungszeugnis als Vorstrafe eingetragen.

Karl-Heinz Rummenigge hatte zwei Rolex Uhren im Wert von rund 100.000 Euro am Münchener Flughafen nicht verzollt, als er von einer Versammlung des europäischen Klub-Verbandes Eca aus Katar Anfang Februar 2013 zurückgekehrt war. Statt zum Zoll ging er durch den Ausgang "Nichts zu verzollen". Dort wurde er kontrolliert. Die Aussage gegenüber den Zollbeamten, die Luxusuhren geschenkt bekommen zu haben half Karl-Heinz Rummenigge nicht. Er hatte die fällige Einfuhr-Umsatzsteuer in Höhe von 19 Prozent schlichtweg ignoriert.

Karl-Heinz Rummenigge Rummenigge hat die Strafe bereits im September 2013 akzeptiert. "Die Vollstreckung ist bei uns als erledigt gekennzeichnet", erklärte der Landshuter Oberstaatsanwalt Markus Kring. Im Gegensatz zu Hoeneß musste sich Rummenigge aber immerhin keiner öffentlichen Verhandlung stellen: Der Strafbefehl wurde per Post zugestellt.

Staatsanwaltschaften greifen hart durch

Bei der Einfuhr fremder Waren aus dem Ausland greifen die Zollbehörden in Zusammenarbeit mit den Staatsanwaltschaften hart durch. Die Strafen sind aus Abschreckungsgründen für derartige Steuerdelikte – und dazu zählen Zollvergehen - drakonisch hoch. Schließlich geht es für den Staat nicht nur um die entgangenen Abgaben und Zölle, sondern vor allem um die Einfuhrumsatzsteuer in Höhe von derzeit 19 Prozent und die Schenkungssteuer. Diese liegt bei einem Warenwert über 20.000 Euro bei stattlichen 30 Prozent, im konkreten Fall also bei 30 Prozent von 70.000 Euro und somit 21.000 Euro. Dazu kommen die Mehrwertsteuer von 19.000 Euro und der Einfuhrzoll. Im Fall Rummenigge wären dem Staat also Einnahmen von über 40.000 Euro entgangen.

In Anbetracht des Einkommens von Karl-Heinz Rummenigge und der Schadenssumme ist die Höhe der Strafe nicht unangemessen. Insbesondere da Karl-Heinz Rummenigge als Vielreisender die Problematik bekannt sein dürfte.

Denn auch schon andere FC-Bayern-Stars wurden erwischt und zu hohen Geldbußen verurteilt. Michael Ballack „vergaß“ im Jahr 2006, eine in Dubai gekaufte Handtasche im Wert von 2.000 Euro zu deklarieren und bekam dafür einen Strafbefehl über 70.000 Euro. 2011 musste Oliver Kahn 125.000 Euro bezahlen, weil er Bekleidung für knapp 7.000 Euro nicht verzollt hatte.