Fusion Explorer - die interaktive Revolution von Hublot
Sie dachten, Sie hätten schon alles im Hinblick auf Ausstellungssysteme für Uhren gesehen, aber da haben Sie nicht mit der Hartnäckigkeit und dem Geschäftssinn einiger passionierter Fachleute gerechnet, die von Jean-Claude Biver, dem Geschäftsführer von Hublot, unterstützt werden. Dieses neue, „Fusion Explorer‘‘ genannte System, das jetzt in Lausanne vorgestellt wurde, bietet den Internetusern die Möglichkeit, über die HUBLOT Webseite Schaukästen zu steuern, die auf der ganzen Welt verteilt sind. Eine nie da gewesene Interaktivität, und die weltweit erste Anwendung des Web 3.0 in der Uhrenwelt.
Zwei Jahre nach der Vorstellung der Raptor Vitrine (der ersten Uhrenvitrine ohne Schutzglas) haben Hublot und Dietlin Artisans jetzt eine neue avantgardistische Entwicklung im Hinblick auf die Ausstellung von Uhrenprodukten vorgestellt. Das „Explorer‘‘ System entstand nach mehrmonatiger, gemeinsamer Zusammenarbeit der Firmen Dietlin und FiveCo und besteht aus einer motorisierten Kamera, die im 360° Winkel um das Produkt herum fährt, wodurch eine vollkommen neue Ansicht des Ausstellungsstücks ermöglicht wird.
Erstmalig haben Internetuser über die Webseite http://www.hublot.ch/ die Möglichkeit, sich mit den auf allen Kontinenten stehenden Vitrinen zu verbinden und die dort ausgestellten Hublot Produkte live zu steuern. Mit dieser Verbindung übernehmen sie 2 Minuten lang die Steuerung der Vitrine und bewegen die Kamera live. Dank des starken eingebauten Zooms kann sogar das Sichtfeld auf umgebende Elemente erweitert werden, wodurch die direkte Umgebung, in der sich die Vitrine befindet, sichtbar wird (Hublot Werkstätten, Yacht Club, Basler Messe, Ausstellung usw.). Dank einer Warteliste kann sich ein Jeder einschreiben, um für einige Momente zum Regisseur des Produkts zu werden. Dank dieses neuen Systems wird Hublot zur ersten Uhrenmarke, die das Web 3.0 verwendet.
Zur Erinnerung: mit dem Web 1.0 konnte der Internetuser Informationen aus dem Netz abrufen (Bahnzeiten, den Katalog eines Unternehmens usw.). Mit dem Web 2.0 entstanden Plattformen wie Youtube und Blogs, somit ein Informationsaustausch. Dank des Web 3.0 können Roboter oder Maschinen mit einer Rückmeldung über den Vorgang aus der Ferne gesteuert werden. Man kann beispielsweise Monate vorher seinem Ofen zuhause sagen, wann er sich einschalten soll, und dann überprüfen, ob er auch eingeschaltet ist. Gleichzeitig kann der vor der Vitrine stehende Besucher das System ganz nach Belieben anhand eines Touchscreens steuern und mit dem 40-fachen Zoom selbst kleinste Details näher betrachten. Die dadurch entstehenden Bilder werden direkt auf einen großen Bildschirm übertragen.
Dank dieser neuen Technologie können somit kleinste, verborgene Details eines Produktes, wie die einer Uhr, direkt vorgestellt werden, und nicht nur, indem der Gegenstand selbst sich dreht, sondern indem sich die Kamera um den Gegenstand herum bewegt und ihn bis zu 40-fach vergrößert. Jean-Claude Biver, der Geschäftsführer von Hublot, unterstützte dieses Projekt von Anfang an: „Es ist ein fantastisches Projekt, das von wahren Unternehmern geleitet wird. Mit ihm können so viele Menschen wie möglich via Internet ein einzigartiges Produkt und die dazu gehörige Umgebung entdecken. Es verändert sich vom unglaublich Kleinen zum unglaublich Großen. Die Technologie steht somit im Dienste der Uhrmacherkunst, und ein Jeder kann ihre gemeinsame Leidenschaft für die Schönheit der Uhrmacherkunst teilen, ganz gleich, wo er sich befindet.‘‘
Xavier Dietlin, Direktor von Dietlin Artisans: „Durch die Raptor Vitrine konnte der Uhrmacherei ein Hindernis genommen werden, nämlich das Glas bei der Ausstellung einer Uhr. Mit „Fusion Explorer‘‘ kann sich das Produkt jetzt in jeder Position präsentieren, und kleinste Details der Stücke können hervorgehoben werden. Das ist definitiv ein großer Schritt nach vorne bei der Vorstellung des Uhrmacher-Könnens.‘‘
Antoine Lorotte, Direktor von Fiveco, fasst deren Leistung folgendermaßen zusammen:
„Die beiden größten Herausforderungen, die FiveCo bei der Realisierung dieses
Visionssystems bewältigen musste, lagen in der Größe und dem Gewicht der Kamera
(nicht mehr als 100 g) und der Verlegung der 10 Kabel. Das Ergebnis dieser Recherchen
ist ein perfektes und sehr dynamisches Bild.‘‘


