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Ausbildung

Uhrmacher-Schulen

Interessierte finden hier eine Auflistung der bekanntesten deutschen und internationalen Uhrmacherschulen der Gegenwart und Vergangenheit:

Bayerische Meisterschule für das Uhrmacherhandwerk

Die "Bayerische Meisterschule für das Uhrmacherhandwerk" befindet sich in Würzburg in der Franz-Oberthür-Schule, in der auch die Schule für die Lehrlingsausbildung der Uhrmacher in Bayern und Hessen untergebracht ist.

Für die Ausbildung zum Uhrmachermeister steht eine modern eingerichtete, großzügige Werkstatt zur Verfügung, die in zwei Bereiche aufgeteilt ist: Im vorderen Teil stehen die Werktische für Arbeiten an Uhren, Messungen oder Montage. Im hinteren Teil ist die Zerspanungswerkstatt mit den Uhrmacherdrehmaschinen und verschiedenen Großmaschinen wie Ständerbohrmaschinen, Fräsmaschine und Bandsäge. Während des Vorbereitungskurses werden den angehenden Meistern sehr viele grundlegende theoretische Inhalte vermittelt. In der Fachpraxis bauen die Schüler eine eigene Uhr: Ein Großuhrwerk mit Graham-Hemmung und Regulateur-Anzeige. Als Meisterstück müssen die Prüflinge wieder eine Uhr anfertigen, nämlich ein Stabwerk auf Basis einer Taschenuhr.

Rennweger Ring 3
97070 Würzburg

Tel.: +49(0)931/3090854
Fa.: +49(0)931/3090884

E-Mail: a.sitzmann@hwk-ufr.de

Weitere Informationen unter: www.uhrmachermeisterschule.de

Berufliche Schule Farmsen Abteilung Zeitmeßtechnik

Hermelinweg 16
22159 Hamburg

Tel.: +49(0)40/42885508
Fax.: +49(0)40/428855885

E-Mail: schule@g16.hh.schule.de

Weitere Informationen unter: www.g16hamburg.de

Berufsförderungswerk Bad Wildbad GmbH

Paulinenstraße 132
75332 Bad Wildbad

Tel.: +49(0)7081/175300
Fax.: +49(0)7081/195303

E-Mail: h.schmidtdannert@bfw-badwildbad.de

Weitere Informationen unter: www.bfw-badwildbad.de

Deutsche Uhrmacherschule Glashütte (DUS)

1878 auf Initiative von Karl Moritz Großmann in Glashütte gegründete Uhrmacherschule von internationalem Ruf.

Auf Anregung Großmanns fand vom 5. September bis 7. September 1876 eine Tagung der deutschen Uhrmacher auf Einladung des "Vereins Berliner Uhrmacher" in Harzburg statt. Punkt vier der Tagesordnung lautete: "Würde die Gründung einer Deutschen Uhrmacherschule bzw. Fortbildungsanstalt in Glashütte machbar sein?"

In Wiesbaden, auf der außerordentlichen Tagung vom 9. September bis 11. September 1877, wurde dann der Beschluss gefasst, die Gründung vorzunehmen. Unter Leitung von Karl Moritz Großmann wurde ein "Ortsausschuss für die Angelegenheiten Schule" gebildet. Dem Ausschuss gehörten Adolf Schneider, Julius Assmann, Richard Lange, August Gläser und Volksschuldirektor Scharschmidt an.

Nachdem sich bis Januar 1878 12 Schüler anmeldeten, wurde die Schule am 1. Mai 1878 eröffnet. Die Deutsche Uhrmacherschule Glashütte bestand bis 1956.

Fachschule Schoonhoven

Die Fachschule Schoonhoven wurde 1895 ursprünglich als Zeichenschule für junge angehende Silber- und Goldschmiede gegründet. Schoonhoven wird auch als die "Silberstadt" der Niederlande bezeichnet und ist seit mehr als hundert Jahren für sein ausgeprägtes Gold- und Silberschmiedehandwerk weltweit bekannt. Die Ausbildung wurde mehr und mehr angereichert mit neuen Unterrichtsthemen wie Modellieren und Gravieren.

Weitere Informationen unter: www.vakschoolschoonhoven.nl

Finnischische Uhrmacherschule

Weitere Informationen unter: www.kelloseppakoulu.com

Franz-Oberthür-Schule

Franz-Oberthür-Schule
Landesberufsschule für Uhrmacher
Zwerchgraben 2
97074 Würzburg

Tel: 0931 - 79530
Fax: 0931 - 7953113

Weitere Informationen unter: www.franz-oberthuer-schule.de

Goldschmmiedeschule mit Uhrmacherschule Pforzheim

Seit 1952 werden hier Uhrmacher ausgebildet, seit der Verlegung der Abteilung Uhren und Zeitmeßtechnik von der Gewerbeschule I an die Goldschmiedeschule am 18. Januar 1973 ist die Uhrmacherschule Pforzheim Bestandteil der Goldschmiedeschule mit Uhrmacherschule Pforzheim. Der Besuch der Berufsfachschule befreit vom Nachweis der Lehre, d.h. die Absolventen der Schule schließen mit dem Gesellenbrief ab. Einer der bekanntesten Schüler war Rainer Brand.

Berufsschulunterricht und Meisterkurse für Uhrmacher runden das Angebot der Schule ab.

St.-Georgen-Steige 65
75175 Pforzheim

Tel.: +49(0)7231/392532
Fax: +49(0)7231/392121

E-Mail: sekretariat@goledschmiedeschule.de

Weitere Informationen unter: www.uhrmacherschule.de

Hessische Uhrmacherschule

Laubweg 5
61267 Neu-Anspach/Ts.

Telefon:
+49 (0) 6081 - 588 128
+49 (0) 6151 - 8968 65

Telefax:
+49 (0) 6081 - 588 146
+49 (0) 6151 - 8968 66

E-Mail: info@hessische-uhrmacherschule.de

Die Uhrmacherschule in Frankfurt/M wurde 1951 von Karl Geitz als "Landesfachklasse" der Uhrmacher an der Heinrich-Kleyer-Schule gegründet und unter schwierigen Bedingungen aufgebaut. Sie war eine Teilzeit-Berufsschule und führte für hessische Handwerks- und Industriebetriebe den begleitenden Berufsschulunterricht (duales System) durch.

Ab 2004 ist die Schule umgezogen nach Neu Anspach in das Freilichtmuseum Hessenpark und ab diesem Zeitpunkt ausschließlich als weiterbildende Schule für das Uhrmacherhandwerk tätig. Jährlich werden Fortbildungslehrgänge für "Uhrmachermeister" und "Restauratoren im Uhrmacherhandwerk" gehalten. Außerdem bietet die Hessische Uhrmacherschule sowohl für Uhrmacher als auch für Uhrenfreunde im Rahmen der Weiterbildung einige Aufbauseminare an.

Weitere Informationen unter: www.hess-uhrmacherschule.de

Lehrkombinat MAKARENKO Glashütte

Das Lehrkombinat MAKARENKO der Vereinigung Volkseigener Betriebe (VVB) wurde 1949 als Treuhandbetrieb in Glashütte aufgebaut. Das erste Domizil der neu gegründeten Berufsschule befand sich in dem Gebäude der 1945 enteigneten Firma Pilz & Hayard in der Müglitztalstraße. 1951 wurde sie als Betriebsberufsschule dem VEB Glashütter Uhrenbetriebe (GUB) eingegliedert. Bereits 1954 konnte die neue Betriebsberufsschule "Makarenko" feierlich eingeweiht werden. Ab 1992 war die Ausbildungsstätte Bestandteil des Beruflichen Schulzentrums Dippoldiswalde (BSZ).

Berufliches Schulzentrum Dippoldiswalde
Außenstelle Uhrentechnik
Müglitztalstraße 4
01768 Glashütte

Tel.: +49(0)35053/47356
Fax: +49(0)35053/48520

Roc Zadkine

Mr. Kesperstraat 10
NL-2871 GS Schoonhoven

Tel.: +31(0)182/383944
Fax: +31(0)182/383047

Technicum Antwerpen

Weitere Informationen unter: www.uurwerkmaken.be

The School of Horology

Weitere Informationen unter: www.nawcc.org/

Überbetriebliche Lehrwerkstatt der Uhrmacherinnung Saarland

Saarbrücker Straße 262
66125 Saarbrücken

Tel.: +49(0)6897/77437
Fax: +49(0)6897/768149

E-Mail: uhrmacher-saar@t-online.de

Weitere Informationen unter: www.uhrmacher-saar.de

Uhrmacherschule Furtwangen

Die Uhrmacherschule Furtwangen ist die älteste derartige Schule in Deutschland.

Das sogenannte "Armenhaus" im hohen Schwarzwald sollte nach dem Willen der damaligen Regierung des Großherzogtum Baden im Jahr 1850 wirtschaftlich gefördert werden. Der Ingenieur Robert Gerwig gründete im selben Jahr - von der Regierung in Karlsruhe beauftragt - die Großherzoglich Badische Uhrmacherschule Furtwangen. Bis heute werden hier Uhrmacher ausgebildet.

1852 begründete Robert Gerwig an dieser Schule eine Uhrensammlung zu Lehrzwecken. Diese Sammlung, die öffentlich zugänglich gemacht wurde, bildete die Grundlage für das Deutsche Uhrenmuseum, welches heute eines der bedeutendsten deutschen Uhrensammlungen darstellt.

Albert Metzger wurde Werkstattleiter der neuen Taschenuhrmacherklasse in der Uhrmacherschule Furtwangen. Er führte als Arbeitsstück eine Taschenuhr mit Dreiviertel-Platine (Glashütter Kaliber) ein. Dabei wurde sowohl der Glashütter-, als auch der Schweizer Ankergang verwendet. Der Glashütter Gehäusemacher Karl Richter fertigte Gehäuse für einige Schuluhren der Uhrmacherschule Furtwangen. Räder, Triebe, Zeiger usw. bezog die Uhrmacherschule Furtwangen u.a. von Paul Gläser aus Glashütte. Ein Beispiel dafür ist die Furtwanger Schuluhr Nr. 58 (Glashütter Ankerhemmung, Spirale mit Innen- und Außenkurve sowie Schwanenhals-Feinstellung), deren Zeiger von Paul Gläser stammen.

Am Engelgrund 4
78120 Furtwangen

Tel.: +49(0)7723/93010
Fax: +49(0)7723/930129 

Weitere Informationen unter: www.rgs.vs.bw.schule.de

Uhrmacherschule Karlstein

1873 wurde eine Lehrwerkstätte in einer ehemaligen Stallung eingerichtet. Gerhard Kern, Spezialist auf dem Gebiet der Holzuhrenfertigung aus dem Schwarzwald, übernahm die Leitung. 1875 wurde die Lehranstalt in die Kaiserlich Königliche Fachschule für die Uhren-Industrie umgewandelt und in einem neuen Gebäude untergebracht. Es wurden Holzuhren und Einzelteile gefertigt und an die Karlsteiner Industrie verkauft.

Uhrmacherschule Le Locle

Die schweizer Uhrmacherschule in Le Locle wurde 1868 gegründet. Ihr erster Direktor war der deutsche Uhrmacher Julius Großmann. Er unterrichtete hier als Lehrer für Reglage. Heute erinnert ein Denkmal vor dem Technikum an ihn. Berühmtester Schüler war Paul Assmann.

Uhrmacherschule WOSTEP Neuchâtel

WOSTEP ist eine unabhängige Institution, die heute als weltweiter Begriff im Bereich der Aus- und Weiterbildung von Uhrmachern anerkannt ist.

Diese internationale Uhrmacherschule wird durch verschiedene Mitglieder der Schweizerischen Uhrenindustrie sowie von internationalen Uhrmacherverbänden und schweizerischen und ausländischen Einzelhändlern finanziert.

Centre Suisse de Formation
Rue des Saars 99
CH-2000 Neuchatel

Tel.: +41(0)32/7290030
Fax: +41(0)32/7290035

E-Mail: wostep@wostep.ch

Weitere Informationen unter: www.wostep.ch

Uhrmacherschule ZeitZentrum

Das ZeitZentrum in Grenchen ist die einzigste Uhrmacherschule im deutschsprachigen Teil der Schweiz. Sie wurde im Juli 1884 unter der Leitung von Direktor Samuel Sauser eröffnet.

1918 wird die Schule unter kommunale Verwaltung gestellt. Durch den Erwerb der Liegenschaft der Uhrenfabrik Union AG. kann 1930 das neue Schulgebäude an der Weissensteinstrasse in Solothurn bezogen werden, es bleibt das Domizil bis zum Umzug nach Grenchen. Schon 1931 kann eine Rhabilleurklasse eröffnet werden. 1958 wird das Ausbildungsangebot durch die Eröffnung einer speziellen Abteilung für Roskopfuhren- Monteure erweitert. Dieser Bereich hat bis 1963 Bestand. 1965 wird die VESUS - die „Vereinigung ehemaliger Schüler der Uhrmacherschule Solothurn" - gegründet. 1972 wird die bis dahin Kommunale Uhrmacherschule in eine kantonale Schule umgewandelt und ist ab 1976 die Berufsschule für alle Uhrmacher- Lehrverhältnisse in der deutschen Schweiz.

1995 wird die Schule gemäß ihres Leitbildes in "ZeitZentrum" umbenannt. Im gleichen Jahr beschließt der Kantonsrat die Verlegung des ZeitZentrums in das Berufsbildungszentrum (BBZ) nach Grenchen. Der genaue Zeitpunkt der Verlegung in das BBZ Grenchen wird am 21. November 2000 vom Kantonsrat auf den Schulbeginn im August 2002 festgelegt und gleichzeitige die Schliessung des Kosthauses in Solothurn beschlossen. Der Umzug des ZeitZentrums nach Grenchen war zum Schulbeginn am 12. August 2002 planmäßig abgeschlossen.

Die offizielle Eröffnungsfeier fand am 5. November 2002 statt.

Weitere Informationen unter: www.zeitzentrum.ch

Württembergische Fachschule für Feinmechanik, Uhrmacherei und Elektromechanik

Die Staatliche Feintechnikschule wurde 1900 als königlich württembergische Fachschule für Feinmechanik, Elektromechanik und Uhrmacherei gegründet. Heute steht die Schule in der Trägerschaft des Landes Baden-Württemberg, das der Schule angegliederte Technische Gymnasium gehört zu den beruflichen Schulen des Schwarzwald-Baar-Kreises.

Zweck der Fachschule war es mit theoretischem und praktischem Unterricht Arbeiter, Werkführer und selbständige Gewerbetreibende heranzubilden. Nach drei Jahren (Vollausbau) hatte die Schule 61 Schüler. Bereits 1904 wurde der Schule ein Meisterkurs angegliedert. 1957 wurde die Fachschule für Technik gegründet. Die Schülerzahl erhöhte sich auf 200. 1967 wurde das Technische Gymnasium eröffnet. Es war landesweit eine der ersten Schulen diesen Typs und besaß zwei Parallelklassen. 2000 kam das einzügige Berufskolleg hinzu.

Die Württembergische Fachschule für Feinmechanik, Uhrmacherei und Elektromechanik wurde am 1. Mai 1900 in Schwenningen a.N. gegründet.

Rietenstraße 9
78054 Villingen-Schwenningen

Tel.: +49(0)7720/83340
Fax: +49(0)7720/833449

E-Mail: feintechnikschule@t-online.de

Weitere Informationen unter: www.fts.vs.bw.schule.de