TrustedWatch - Alles über Luxusuhren und Uhren


 ::

Onlinebetrug mit Markenuhren

Immer mehr geschädigte Ebay-Kunden im Fall Topseconds

Der Fall Topseconds sprengt alle Dimensionen. Deshalb gehen Polizei und Staatsanwaltschaft jetzt neue Wege. Am 17. Februar 2009 wurden über 11.000 geschädigte Kunden von Topseconds per E-Mail angeschrieben. Oberstaatsanwalt Fred Apostel erklärt: „Die Betroffenen haben alle einen Internetanschluss, den sie auch nutzen“ und "deswegen haben wir diesen Weg gewählt." In der Mail werden die betrogenen Ebay-Kunden auf eine speziell für sie eingerichtete Homepage hingewiesen. Weil es sich um so viele Geschädigte handele, sei die technische Abwicklung praktikabler und es sei einfacher, alle zu erreichen, so die Staatsanwaltschaft.

Bei der Bonner Polizei gingen seit Anfang Dezember 2008 bis heute mehr als 2.000 Strafanzeigen ein. Die Geschädigten kommen aus dem gesamten Bundesgebiet und wurden nach Angaben der Polizei um mehr als 1,2 Millionen Euro betrogen. Um die endgültige Schadenssumme wurden deshalb jetzt alle bekannten Käufer per Mail angeschrieben. Die Polizei bittet alle Kunden von Topseconds, die ab dem 22. November 2008 online eingekauft haben sich zu melden. "Auch wenn sie bereits eine Strafanzeige erstattet haben, sollten die diesen Service nutzen. Für alle anderen erübrigt sich nach dem Ausfüllen des Online-Formulars eine Anzeigenerstattung", teilt Kriminalhauptkommissar Michael Tempel mit. In Zukunft will die Polizei häufiger online auf Geschädigte zugehen und ihnen so die Anzeigenerstattung erleichtern.