Expertentipp

Uhrenfinanzierungen – der schnelle Weg zur Traumuhr!

Viele Kunden schätzen Luxusartikel, doch nur wenige können diese auch bar bezahlen. Daher bieten mittlerweile viele Juweliere auch die Finanzierung ihrer Waren an. Teure Uhren und Schmuckstücke sind bereits für weniger als 100 Euro im Monat erhältlich und so auch für normale Einkommensempfänger erschwinglich. Finanziert werden kann grundsätzlich alles, vorausgesetzt die Bonität stimmt.  

Der Trend des finanzierten Luxus spiegelt das wachsende Bedürfnis vieler Menschen nach Gütern mit einem hohen Prestigenutzen wider. Kein Wunder, dass Luxusuhrenhersteller wie IWC, Rolex und Patek Philippe mehr Uhren den je weltweit verkaufen. 

Um ihren Kunden diese Art des Uhrenkaus zu ermöglichen, haben viele Juweliere Kooperationsverträge mit so genannten Finanzierungsbanken abgeschlossen, also Banken, die sich auf Kreditfinanzierung spezialisiert haben. Durch diese Spezialisierung wird in der Regel eine schnelle und reibungslose Abwicklung sowie günstige Konditionen erreicht. 

Die Kredite im Uhrenhandel unterscheiden sich nicht von anderen Darlehen im Privatsegment. Weder sind besondere Bedingungen hinsichtlich der Bonität oder des Einkommens zu erfüllen, noch erfolgt eine gesonderte Prüfung der Darlehensanträge. Anders als bei Finanzierungen für typische Konsumartikel werden von den Anbietern jedoch oft sehr lange Laufzeiten veranschlagt. So lässt sich eine Uhr im Gegenwert von 10.000 Euro über einen Zeitraum von 72 Monaten mit einer Rate von ca. 200 Euro finanzieren.

Doch Vorsicht! In nicht wenigen Fällen sind Ratenkredite mit sehr hohen Zinssätzen versehen, die den Gesamtpreis der Uhr erheblich steigern können. Es lohnt sich also genau nachzurechnen. In einigen Fällen lohnt der Vergleich mit einem Kredit Ihrer Hausbank über dieselbe Höhe, da diese unter gewissen Vorraussetzungen günstiger in der Gesamtsumme sein können.  

Der Vorteil von Konsumentenkrediten liegt in ihrer schnellen und unkomplizierten Abwicklung, worin aber auch eine andere Gefahr dieser Option liegt. Werden etwa sehr viele Produkte mit kleinen Raten über Konsumentenkredite finanziert, kann in Summe ein nicht finanzierbarer monatlicher Aufwand entstehen, der sich nicht aus dem Einkommen decken lässt. Ein weiterer Nachteil dieser Finanzierungsform ist, das nicht selten die Laufzeit der Raten die Lebensdauer des finanzierten Produktes übersteigt, was dazu führt, das die Raten weiterhin belasten obwohl der Nutzen des Produktes verflogen ist. 

Wenn sie also mit der Idee einer Uhrenfinanzierung spielen, sollten sie genau nachrechnen und das Kleingedruckte lesen. Der Vergleich mit herkömmlichen Kleinkrediten macht in diesem Zusammenhang Sinn und ist dringend zu empfehlen. Für viele Kunden sind Uhrenfinanzierungen aber eine seriöse Möglichkeit und der schnellste Weg um an ihre Traumuhr zu kommen!