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…und alles wird gut!Aamon

Klartext Winter

…und alles wird gut!

Eine Anfangs unendlich geglaubte „Uhren“-Geschichte ist beendet

Sie können sich an meinen Mandanten und die IWC erinnern?- hier ist die letzte Kolumne zu diesem „case“: Nach die Verkäuferin unserem Mandanten den Kaufpreis sowie eine pauschalierte Schadensersatzsumme überwiesen hatte, sandte diese die Uhr zurück - nunmehr teilte man mir mit, man habe auch meine Gebühren angewiesen.

Der Fairness stets den Vorzug gebend, muss ich zugestehen, dass sich in den geschlossenen Vergleich beim Streitwert ein Druckfehler eingeschlichen hatte, den ausschließlich ich selbst verantworten muss. Dieser Druckfehler hätte theoretisch eine Gebührenreduzierung um etwas mehr als 100 Euro bedeutet - die Gegenseite bestand jedoch hierauf nicht, sondern wies ihre Buchhaltung an, meine Gebühren so, wie sie gesetzlich schlussendlich entstanden waren, auszugleichen.

Man kennt mich als zweifelsohne undiplomatisch, jedoch ehrlich, sehr direkt und niemals nachtragend - insoweit habe ich mir nach Abschluss des Falles völlig unvoreingenommen angehört, wie es aus Sicht der Verkäuferin zu den bekannten Verwicklungen bei eBay gekommen war. So sie ihre Behauptungen mit entsprechenden Beweisen belegen kann, halte ich es nicht für ausgeschlossen, dass seitens dieser Plattform Versäumnisse geschahen, die die Verkäuferin zur Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen berechtigt. Näheres müsste, so man gedenkt, unsere Kooperation mit einer Prüfung der Sach- und Rechtslage zu beauftragen, eine ausführliche Auseinandersetzung mit allen Informationen und Beweismittel ergeben.

Sie mögen als Leser verblüfft darüber sein, mich als Anwalt möglicherweise zukünftig "auf der Seite der Gegnerin“ zu sehen - bitte beachten Sie hierbei jedoch, dass ich meine Tätigkeit als Kolumnist strikt von meiner Tätigkeit als Anwalt trenne. Wer juristischer Hilfe benötigt, bekommt diese bundesweit von mir und meinen Kollegen, so nicht offensichtliche Interessenskonflikte (wobei wir hierbei nicht nur juristisch, sondern auch moralisch konträre Interessenlagen berücksichtigen) zur Verfügung gestellt.

Sehr häufig folgt aus einer erfolgreichen Tätigkeit für A gegen B eine spätere Beauftragung durch B in anderen Fällen - hieraus entwickelten sich Geschäftsbeziehungen zu unserer Kanzlei, die schon länger als eine Dekade bestehen. Auch hat bei mir die jeder "eine zweite Chance verdient". Dies gilt selbstverständlich auch für ehemalige Gegner.

Sicher ist:

Meine anwaltliche Tätigkeit wird durch meine Stellung als Kolumnist niemals beeinflusst - meine Stellung als Kolumnist durch den Anwaltsberuf nur insoweit, als ich Ihnen, liebe Leser mein Wissen und meine Erfahrung weitergeben möchte.

Nachdem die Verkäuferin schlussendlich mit der entstandenen Problemsituation offen und zur Zufriedenheit unseres Mandanten umging, hätte ich mir Gleiches eigentlich auch von Chrono24.com, über deren Plattform das anfängliche „Unglück“ seinen Lauf nahm, gewünscht - von dort aus erhielt ich jedoch weder weitere Informationen, noch eine Stellungnahme.

Ich bewerte dies bewusst nicht - es mag sich ein jeder seine eigene Meinung bilden.

Nun auf zum neuen kolumnistischen Ufern- so Sie als Leser es wünschen, verfasse ich die nächsten Artikel gerne zu Fragen, die Ihnen am Herzen liegen.

Scheuen Sie sich nicht, mir diese unter info@fuehrerscheinretter.de per Mail zukommen zu lassen.

Ihr

Michael Winter