Classics Manufacture
Seit 2001 entwickelt und produziert Frédérique Constant seine eigenen intern gefertigten Manufakturkaliber. Das erste Kaliber war das Heart Beat Manufacture (cal. FC-910) mit dem symbolischen Fenster auf dem Zifferblatt und der Hauptplatine bei 6 Uhr. Neuere Versionen des Heart Beat Manufacture enthielten verschiedene Komplikationen, ein Hemmungsrad aus Silizium und sogar ein intern gefertigtes Tourbillon.
Die Kreation des zweiten Kalibers von Frédérique Constant begann im Jahr 2008. Die Anweisungen für das Design und die Entwicklung waren eindeutig: Die Neuentwicklung aller Bestandteile und die Reduzierung der Herstellungskosten um 30%, ohne dabei die hohen Qualitätsstandards des Hart Beat Manufacture Kalibers einzubüßen. Das Ergebnis war die Entstehung des Kalibers Maxime Manufacture (cal. FC-700), mit dem es Frédérique Constant gelang, erhebliche Ersparnisse zu verwirklichen. In Einklang mit unserer Philosophie des erschwinglichen Luxus kamen diese Einsparungen dem Endverbraucher durch den unschlagbaren Preis der Frédérique Constant Manufaktur-Zeitmesser zugute.
Dieses Jahr ist Frédérique Constant stolz und erfreut die neue Classics Manufacture zu einem Verkaufspreis ab 1.750 € für die Edelstahlversion einzuführen. Das ausgeklügelte Zifferblatt wurde mit größter Sorgfalt entworfen und gefertigt und zeugt von bemerkenswerter Raffinesse. Das Uhrwerk ist nach höchsten Standards mit einem Côtes de Genève- und Colimaçon-Dekor veredelt, das Dank der Rhodium-Beschichtung strahlend glänzt. Die neue Classics Manufacture basiert auf der zweiten Generation des Maxime Uhrwerks (cal. FC-710) und verfügt über einen zentralen Sekundenzeiger. Neben der Edelstahlversion ist die Classics Manufacture auch mit Rotgold-Beschichtung zu einem Preis von 1.950 € erhältlich. Ein Duo atemberaubend schöner Zeitmesser!
Die Geschichte der Frédérique Constant Manufakturkaliber
Im Jahr 2001 begann Frédérique Constant die Entwicklung seines ersten Manufakturkalibers in Zusammenarbeit mit der École d'Horlogerie de Genève, der École d'Ingenieurs de Genève und der Horloge Vakschool Zadkine in den Niederlanden. Das Heart Beat Manufacture besitzt die charakteristische Brücke für die Unruh auf der Vorderseite des Kalibers, wodurch es möglich war, die Spiralfeder und die Feinregulierung ebenfalls auf der Vorderseite unterzubringen und ein wesentlich reizvolleres Heart Beat Design zu erschaffen. Dieses Konzept war neu und Frédérique Constant erhielt dafür ein Patent.
2008 führte Frédérique Constant sein erstes Tourbillon Manufakturwerk mit einem Hemmungsrad aus Silizium ein. Dieses besitzt üblichen Hemmungsrädern gegenüber drei Hauptvorteile:
• Keine Schmierung erforderlich
• Extrem glatte Oberfläche
• Wiegt nur 1/5 des Gewichts von Edelstahl
Infolgedessen verfügt das Frédérique Constant Tourbillon über eine Schwingungsweite von 300 Grad egal ob sich das Zifferblatt oben oder unten befindet. Sogar wenn die Krone nach unten gerichtet ist, beträgt die Schwingungsweite über 275 Grad, was einer wesentlich höheren Leistung entspricht als bei anderen Hochleistungstourbillons.
Im Jahr 2009 führte Frédérique Constant mit dem FC-700 ein neues intern gefertigtes Kaliber ein. Die Rationalisierung der Bestandteile und die Effizienz der Zusammensetzung waren die oberste Priorität dieses Kalibers. Das Ergebnis waren Einsparungen von insgesamt 30% im Vergleich zum vorhergehenden Heart Beat Manufacture Kaliber. Zudem enthielt die neue Version verschiedene neue Technologien. Zum ersten Mal bot ein Schweizer Uhrenhersteller eine Uhr mit Manufakturkaliber zu einem Kaufpreis von unter 2.000 € an.
Die Frédérique Constant Manufaktur
Die Produktionsstätte von Frédérique Constant in Genf breitet sich auf 3.200 Quadratmetern und vier Etagen aus. Sie bietet ein angenehmes Arbeitsumfeld für die Bereiche der Bestandteilfertigung, Kaliberzusammensetzung, Uhrenzusammensetzung und die umfangreiche Qualitätskontrolle. In einer riesigen Werkstatt im Erdgeschoss befinden sich numerisch gesteuerte Maschinen der neuesten Generation für die Fertigung der Bestandteile. Die Zusammensetzung der Uhrwerke und Uhren sowie die Qualitätskontrolle auf dem neuesten Stand der Technik sind hauptsächlich in der ersten Etage des Frédérique Constant Gebäudes untergebracht. Dieses dient gleichzeitig als internationaler Hauptsitz der Marke.
Interview mit Peter Stas
Mitgründer und CEO von Frédérique Constant
Ist die Frédérique Constant Classics Manufacture eine Antwort auf die kürzlich verkündete Reduzierung von Kalibern der Swatch Group?
Ja, Frédérique Constant trieb die Einführung weiterer Uhren mit eigenen Kalibern voran, um die Reduzierung von eingekauften Kalibern auszugleichen. Dadurch kann Frédérique Constant sein jährliches Wachstum von 20-25% aufrechterhalten.
Warum führt Frédérique Constant die Classics Manufacture ein?
Nach dem großen Erfolg der Heart Beat Manufacture und der Maxime Manufacture fanden wir, dass es an der Zeit war, die Begeisterung der Sammler für Manufakturuhren zu erweitern. Die Classics Manufacture zielt auf den typischen Frédérique Constant Kunden ab. Einem beruflich aufstrebenden Liebhaber von Schweizer Luxusuhren aus Genf, der für seine Leidenschaft nicht unbedingt ein Vermögen ausgeben möchte.
Wie schafft es Frédérique Constant, Uhren zu so erschwinglichen Preisen zu fertigen?
Die Strategie Frédérique Constants besteht seit eh und je darin, unseren Kunden einen maximalen Wert zu bieten. Unser Fertigungsprozess in Plan-les-Ouates ist extrem logisch aufgebaut. Beim Bau unserer Manufaktur im Jahr 2005 entwarfen wir alle Werkstätten der Reihe nach und schufen somit eine äußerst leistungsstarke Produktionskette. Während alle Frédérique Constant Uhren von Hand zusammengesetzt werden, verwenden wir die neueste Produktionsausrüstung und Informationstechnologie zur Kostenkontrolle.


