Uhrenmarke im Fokus

DEWITT - eine Uhr, ein Uhrmacher

Auf der Grundlage eines historischen Erbes, das seinesgleichen sucht, widmet sich Montres DeWitt seit der Unternehmensgründung seiner Leidenschaft für die Haute Horlogerie und setzt konstant innovative, neue Maßstäbe.

Die Erfahrungswerte des Hauses im Bereich der Uhrmacherei reichen zurück ins 18. Jahrhundert, die Epoche des Kaiserreichs von Napoleon Bonaparte. Seit dieser Zeit konzentriert sich DeWitt im Einklang mit dem traditionellen kunsthandwerklichen, helvetischen Know-how auf den Entwurf und die Entwicklung exklusiver Zeitmesser, die von Raffinesse und Avantgardismus geprägt sind.

Dank einer luxuriösen Ästhetik und einer innovativen Technologi, die von zahlreichen Patenten gekrönt wird, erfreuen sich die Kreationen des Hauses DeWitt eines fortwährenden internationalen Erfolgs. Dieser Erfolg ist zunächst auf menschliche Höchstleistung zurückzuführen, das leidenschaftliche Engagement der Kunsthandwerker und Kunsthandwerkerinnen, die sich jeder Kreation des Hauses mit einer individuellen Begeisterung widmen und ihr auf diese Weise einen besonderen Wert verleihen. Jeder einzelne Zeitmesser wird exklusiv von einem erfahrenen Uhrmachermeister geprüft, um die Einhaltung der Grundwerte des Hauses zu gewährleisten.

Leidenschaft, Tradition, Kreativität, Integrität und uhrmacherische Spitzenqualität sind die Werte, die bei DeWitt auch in Zukunft oberste Priorität genießen: eine Haute Horlogerie, die sich durch den gewissen Unterschied auszeichnet, von Noblesse und Authentizität geprägt ist und das jahrhundertealte Know-how mit fortschrittlichster Technik verbindet.

DAS ERBE DES HAUSES DEWITT

Zeitmessgeräte waren lange Zeit den Großen dieser Welt vorbehalten. Kaiser und Herrscher unterschiedlichster Kulturen versuchten seit Menschengedenken, das unaufhaltsame Verstreichen der Zeit festzuhalten und investierten unablässig in die Umsetzung der Zeit in eine messbare Größe.

Montres DeWitt darf sich zweifelsohne eines absolut einzigartigen, kulturellen Erbes in der weltweiten Luxusbranche rühmen, das es seinem Unternehmensgründer Jérôme DeWitt zu verdanken hat. Als Urenkel von Leopold II. von Belgien stammt Jérôme DeWitt in 5. Generation von Jérôme von Westfalen ab, dem Bruder von Napoléon Bonaparte.

Die kaiserliche Familie zeigte von jeher großes Interesse an der Uhrmacherei. 1798 erwarb Napoléon Bonaparte vor seinem Feldzug nach Ägypten drei Zeitmesser – eine Repetitionsuhr, eine Reisetaschenuhr mit Almanach und eine Repetitionsuhr mit Selbstaufzug – von einem Uhrmacher mit Namen Abraham-Louis Breguet. Bei seiner Rückkehr ein Jahr später brachte der zukünftige Kaiser dem Uhrmacher eine der Uhren zurück, die bei einer Schlacht zu Schaden gekommen war, und verlangte ein neues Modell als Ersatz. Breguet fügte sich ohne Umschweife diesem Wunsch und legte so den Grundstein für eine lange Zusammenarbeit mit der kaiserlichen Familie. 1810 entwickelte Abraham-Louis Breguet die erste Armbanduhr der Geschichte für Caroline Murat, Königin von Neapel und Schwester von Kaiser Napoléon Bonaparte.

Im Laufe der Jahre erwarb die kaiserliche Familie eine beeindruckende Sammlung an Zeitmessern, zu der auch der versierte Uhrenliebhaber Jérôme von Westfalen sowie Napoléon III. beitrugen. Ein Teil dieser geschichtlichen Zeugnisse befindet sich heute im Besitz von Jérôme de Witt.

Seinen berühmten Vorfahren gleich zeigte auch Jérôme de Witt seit seiner Kindheit großes Interesse an der Mechanik der Uhrmacherei. Zu Beginn des Jahres 2000 entschied er sich, aus dieser Leidenschaft einen Beruf zu machen – durch die Gründung von Montres DeWitt. Als Grundstein für die Marke dienen Jérôme de Witt die Werte, die ihm durch sein Erbe vermittelt wurden. Sämtliche Zeitmesser von DeWitt greifen vom ästhetischen Entwurf bis hin zur Entwicklung des Uhrwerks die Codes des Empirestils auf. Die Verbindung von Tradition und Moderne kommt bei den Uhrenkollektionen des Hauses DeWitt durch 24 kleine Kaisersäulen auf der Lünette und dem Boden der Uhr zum Ausdruck, die ihr Tiefe und Proportionen verleihen.

DEWITT: DAS STREBEN NACH DEM AUSSERGEWÖHNLICHEN

Seit frühester Kindheit fasziniert von der Mechanik der Uhren hat Jérôme de Witt es sich zum Ziel gesetzt, diese Leidenschaft mit anderen Liebhabern der Uhrmacherkunst zu teilen. Inspiriert vom kulturellen Erbe seiner illustren Vorfahren zollt der Gründer der Marke desselben Namens den Uhrmachern, die seit Jahrhunderten mit Wissen und Geduld die verstreichende Zeit in wahre Kunstwerke umwandeln, höchsten Respekt.

Jérôme de Witt hat das Streben nach absoluter Perfektion zu einem der Grundwerte seines Unternehmens erklärt. Die seiner Vorstellungskraft entsprungenen Uhren unterliegen jeweils einer komplexen und minutiösen Entwicklung. Fachlicher Anspruch, strikte Detailgenauigkeit, hochwertige Oberflächenveredelungen, absoluter Einklang mit dem kunsthandwerklichen, helvetischen Know-how – auch kleinste Details zeichnen sich durch ultimative Makellosigkeit aus. Zusammen mit einer konstanten Infragestellung des Errungenen verleiht dieser hohe Anspruch den Zeitmessern von DeWitt ihre hochwertigen Merkmale und sichert dem Unternehmen seinen Platz unter den Besten der Besten, den herausragenden Marken der Haute Horlogerie.

Inspiriert von seinem vielfältigen Erbe entwirft und konzipiert DeWitt Uhren mit markanten maskulinen Linien und Volumen. Zwischen Tradition und Moderne spiegeln die Oberflächenveredelungen der DeWitt-Kreationen die technischen und ästhetischen Meisterleistungen wider, dank derer das Unternehmen seit seiner Gründung jeder einzelnen Uhr aus seinem Atelier einen besonderen Wert verleiht.

Eine DeWitt-Uhr zeichnet sich durch die Sorgfältigkeit aus, die jedem einzelnen Detail entgegengebracht wird. Das Streben nach Perfektion ist das zeitlose Zeichen der Uhrmachermeister des Hauses.

DIE MANUFAKTUR DEWITT

Fünf Jahre brauchte es, bis DeWitt sein Ziel erreicht und sich dank seiner Kreativität den Weg in den exklusiven Kreis der avantgardistischen Haute-Horlogerie-Marken geebnet hatte. Seit 2008 hat das Unternehmen seinen Sitz im schweizerischen Satigny im Herzen der industriell geprägten Region von Meyrin, in der bereits zahlreiche Uhrmachermanufakturen ansässig sind. Wie alle anderen Player der Branche hat es sich auch DeWitt zum Ziel gesetzt, auf lange Sicht zu einer wahren Uhrenmanufaktur mit einer unabhängigen und selbstständigen Produktion zu reifen. Für die Vertikalisierung ihrer Aktivitäten ist die Niederlassung in Savigny für die Marke von strategischer Bedeutung.

Das DeWitt-Museum

Montres DeWitt hat einen Teil seiner Räumlichkeiten der Geschichte des uhrmacherischen Kunsthandwerks gewidmet. Das DeWitt-Museum befindet sich in der Eingangshalle des Gebäudes und entführt die Besucher unverzüglich in die faszinierende Welt der Uhrmachertechnik und ihrer Geschichte. In einem warmen und in den luxuriösen Farbtönen der Marke gehaltenen Ambiente beherbergt das Museum mit insgesamt über 250 Ausstellungsstücken eine der größten Werkzeugsammlungen der Welt, die einen Zeitraum von etwa 300 Jahren in der Entwicklung der Uhrmacherei umfassen.

Die außergewöhnlichen Ausstellungsstücke wurden von Jérôme de Witt über viele Jahre bei Versteigerungen erworben oder bei seinen Besuchen in Uhrmacherwerkstätten zusammengetragen. Sie stammen aus der Zeit zwischen dem 17. und dem Beginn des 20. Jahrhunderts. Eine Zeit, in der der komplette Herstellungsprozess einer Uhr noch ausschließlich von Hand geschah.

Die Maschinen werden auf besonders ästhetische Weise in Szene gesetzt, um durch die Präsentation der verschiedenen Produktionsschritte einer mechanischen Uhr, von denen einigen heute zugunsten von industriellen Fertigungsschritten nicht mehr zum Einsatz kommen, die Rolle des Kunsthandwerks in der Uhrmacherei als nationales Erbe zu verdeutlichen.

Der Weg der Vertikalisierung

Durch die Zusammenlegung sämtlicher Schritte, die zur Herstellung einer Uhr erforderlich sind, unter einem einzigen Dach können die Kreationen aus dem Hause DeWitt ihrem eigenen hohen Anspruch optimal gerecht werden. Die von den Kunsthandwerkern von DeWitt geschaffenen Uhren zeichnen sich durch Originalität, Innovation sowie Exklusivität aus und erfordern eine manuelle Herstellung gemäß den spezifischen Kriterien der limitierten Serien. Durch die Integration der verschiedenen Schritte von der Produktion bis zum fertigen Produkt kann DeWitt eine optimierte, umfassende Qualitätskontrolle bei seinen Produkten gewährleisten.

Die Gesamtfläche des Unternehmens – 5000 m² auf drei Ebenen – bietet Platz für die traditionellen Uhrmacheraktivitäten. Eine Abteilung, die sich ausschließlich mit Forschung & Entwicklung befasst, verwandelt die zahlreichen innovativen Ideen in Bezug auf die Uhrwerke und Funktionen in Konzepte und verleiht ihnen Form. Diese können dank der meisterhaften Beherrschung sämtlicher Techniken von der Herstellung über das Polieren, die Remontage, die Oberflächenveredelung und die Fertigstellung der Einzelteile bis hin zur Feinregulierung und Qualitätskontrolle umgesetzt werden. Durch seine tiefe Verbundenheit mit der Uhrmacherkunst ist DeWitt heute eine der wenigen Uhrenmarken der Welt, bei der das Guillochieren noch vollständig nach alter kunsthandwerklicher Tradition ausgeführt wird – mit Guillochier-Werktischen, die aus dem 18. und 19. Jahrhundert stammen.

Der Prozess wird durch eine große Anzahl hochmoderner Maschinen der neusten Generation fortgesetzt, die sich auf der ersten Etage befinden. Die neuen mikromechanischen und innovativen Lösungen sind das Zentrum des spezifischen Verfahrens von DeWitt und werden von hochqualifizierten Mitarbeitern unterstützt, die sich auf hochkomplexe Systeme spezialisiert haben. Durch ihre Erfahrung und Qualifikation bilden sie ein hochkompetentes Team.

Heute versammelt DeWitt über 70 Mitarbeiter, die eine gemeinsame Leidenschaft teilen – die Haute Horlogerie. Nathalie Veysset, die leitende Direktorin des Unternehmens, engagiert sich für eine optimierte Weiterentwicklung der Zeitmesserkollektionen des Hauses DeWitt und setzt gleichzeitig auf ein Markenimage des Maßgeschneiderten und Exklusiven in der Uhrmacherei.

Ziel des Vertikalisierungsprozesses ist der Entwurf origineller Kaliber, deren Herstellung vollständig in der Manufaktur erfolgt. Die Kreation unternehmenseigener Uhrwerke ist der krönende Erfolg einer idealen Unternehmensstrategie im Bereich der Uhrmacherei. Für DeWitt ist er von besonderer Bedeutung, da Avantgardismus in Inhalt und Form einen höchst individuellen Ansatz erfordert, um den hohen Ansprüchen der Kunden gerecht zu werden, die sich aus Kennern und Liebhabern außergewöhnlicher Uhren mit hohem Mehrwert zusammensetzen.

Die Ausnahme ist und bleibt die einzige Regel bei DeWitt.