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Der neue Montblanc Vintage TachydateSIHH 2012: Erster Kurzzeitmesser der Collection Villeret 1858 mit Datumsanzeig

Geschwindigkeit fasziniert. Dies zeigt sich einmal mehr am Beispiel des neuen Vintage Tachydate aus der Montblanc Collection Villeret 1858. Sein Gesicht erinnert an jene Zeit vor 100 Jahren, als in der Uhrmacherei, der Wissenschaft, der Kunst und in der Politik vieles im Umbruch war.

Das 20. Jahrhundert hat die Welt für Generationen geprägt. Geschwindigkeit erlangt durch das Automobil als Symbol individueller Mobilität einen neuen Stellenwert. In der bildenden Kunst greift der Expressionismus die Geschwindigkeit als zentrales Thema auf. In Bern publiziert Albert Einstein 1916 die „Allgemeine Relativitätstheorie“, für die er sechs Jahre später mit dem Nobelpreis gewürdigt wird, während im bernischen Villeret - 40 Kilometer weiter westlich - die Uhrmacher der Manufaktur Minerva ihren Chronographen Zifferblätter verpassen, auf denen sich alles um Geschwindigkeit dreht. Es herrscht der 1. Weltkrieg, und die Offiziere brauchen zuverlässige Zeitmesser für taktische Zwecke. Chronographen mit Telemeterskala helfen den Truppen, mit Hilfe des gegnerischen Mündungsfeuers und dem etwas später vernehmlichen Kanonendonner die Distanz zur feindlichen Geschützbatterie exakt zu bestimmen, während die Tachymeterskala dazu dient, schon aus großer Entfernung die Geschwindigkeit der feindlichen Fahrzeugkolonnen zu messen. Und so nebenbei erscheint im selben Jahr, in dem Albert Einstein sein Standardwerk zum Verhältnis von Raum und Zeit publiziert, in Villeret eine Stoppuhr, die die Sekunde auf den hundertstel Teil genau spaltbar macht. Es herrschen fürwahr bewegte Zeiten.

Der erste Villeret Chronograph mit Datumsanzeige

An diese Epoche, in der die heute als Montblanc Manufaktur Villeret bekannte Minerva auch erste Armbanduhren mit ihrer überlegenen Chronographen-Mechanik ausstattete, soll der neue Vintage Tachydate erinnern, der auf der SIHH 2012 präsentiert wird. Er ist der erste Kurzzeitmesser der Montblanc Collection Villeret 1858 mit einer Datumsanzeige, für welche das neue Manufakturkaliber MB M16.32 entwickelt wurde. Vor die Frage gestellt, ob es ein Fenster- oder Zeigerdatum werden sollte, hat man sich zugunsten eines explizit technischen Eindrucks für die Zeigervariante entschieden. Die Datumsanzeige ist als separates Hilfszifferblatt bei 6 Uhr positioniert und schafft zusammen mit dem 30-Minutenzähler bei 3 Uhr, der kleinen laufenden Sekunde bei 9 Uhr und der Tachymeter-Doppelskala eine überzeugende Instrumenten-Ästhetik. So ist ein lebendig wirkendes Zifferblatt aus massivem Gold entstanden, das durch die leicht eingesenkten Anzeigen bei 3 und 9 Uhr und das auf drei verschiedenen Ebenen angelegte Zeigerdatum eine attraktive Dreidimensionalität erhält, die den Betrachter förmlich in die Zeit hineinzieht.

Chronographenwerk in schönster Schweizer Uhrmachertradition

Verantwortlich für die Zeitmessung ist das bereits erwähnte neue Uhrwerk Kaliber MB M16.32, das über den Monopusher in der Krone bedient wird und alle Merkmale besitzt, mit denen man Uhrenliebhaber restlos begeistert. Es zeigt seine Platine und Brücken aus Neusilber und die von Hand geschliffenen Stahlteile stolz durch einen verschraubten Saphirglasboden und präsentiert eine 14,5 mm große Schraubenunruh mit dem hohen Trägheitsmoment von 59 mgcm2 und der Frequenz von 18.000 A/h (2,5 Hz), eine Spirale mit Philips-Endkurve und Schwanenhals-Feinregulierung, die Minerva-typische V-förmige Chronographenbrücke sowie sorgfältig von Hand anglierte und finissierte Chronographenhebel, eine klassische horizontale Räderkupplung und das Kolonnenrad zur Steuerung der Chronographenfunktionen. Wie bei allen Werken der Manufaktur wird das auf Tausendstel Millimeter exakte Einschleifen der Chronographenhebel – die so genannte „Mise en fonction“ – in stundenlanger hoch konzentrierter Handarbeit ausgeführt.

Montblanc Vintage Tachydate – limitiert auf zweimal 58 Uhren

Die Uhren der Montblanc Collection Villeret 1858 stehen stets für authentische Schweizer Uhrmacherkunst, die nur mit entsprechend hohem handwerklichem Aufwand zu verwirklichen ist. Deshalb wird auch der neue Vintage Tachydate nur in begrenzter Stückzahl gefertigt. Diese limitierte Edition besteht in Anlehnung an das Minerva Gründungsjahr 1858 aus je 58 Chronographen in 18 Karat Weißgold bzw. 18 Karat Rotgold (5N).

Beide Uhren besitzen ein Zifferblatt aus massivem Gold, das beim Weißgoldmodell ein silberweißes Finish mit feiner Grainé-Struktur und für die Rotgolduhr eine elfenbeinfarbene Lackierung aufweist. Der Stundenkreis besteht aus schwarzen aufgemalten Ziffern. Der auf der Messeinheit 1000 basierende Tachymeter ist als rot lackierte Doppelskala ausgeführt mit einer äußeren Skala von 1000 bis 60 und auf der inneren von 60 bis 30. Das Rot der Trotteuse verweist auf den direkten Bezug zur Tachymeter-Skala, die gebläuten Zeiger für den 30-Minutenzähler und die kleine Sekunde sind als ausbalancierte Stabzeiger ausgeführt, gebläute Feuille-Zeiger auf dem Rotgoldmodell und Weißgoldene auf der Weißgolduhr zeigen die Stunden und Minuten und bei 6 Uhr weist ein gebläuter Pfeil mit roter Spitze auf das aktuelle Datum.
Das Gehäuse mit dem Durchmesser von 43,5 mm trägt eine konkave, glanzpolierte Lünette, eine geriffelte Krone mit integriertem Chronographendrücker, der das Montblanc Emblem als Perlmuttintarsie trägt, sowie einen verschraubten Saphirglas-Sichtboden, hinter dem Uhrenliebhaber die ganze Pracht der aufwändigen Chronographenmechanik bewundern können. Die elegant geformten Bandanstöße halten ein schwarzes Alligatorlederband, das durch eine zum Gehäuse passende Dornschließe aus Gold gesichert ist.

Der Vintage Chronograph Tachydate wird ab Frühjahr 2012 in den Montblanc Boutiquen und im ausgewählten Fachhandel erhältlich sein.


Drucken 28.05.2022

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