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MUNICHTIME NEWSPures Uhren-Vergnügen: Strasser & Rohde Regulator

Sprach man früher von einem Regulator, so handelte es sich dabei um spezielle Pendeluhren. Diese wurden einerseits von Uhrmachern in den Werkstätten zum präzisen Einstellen der Zeit und Prüfen von Kleinuhren benutzt. Andererseits kamen sie auch im Bereich der Wissenschaft zum Einsatz und fungierten als äußerst exaktes Zeitnormal.

Zur besseren Ablesbarkeit der Zeit wurden die Zeiger hier auf verschiedenen Achsen des Zifferblatts angeordnet: Es dominiert als einziger, zentraler Zeiger der Minutenzeiger, während die übrigen Zeiger kleiner ausgeführt sind und sich in dezentralen Zifferblattbereichen drehen. Als Referenzuhr war ein Regulator stets an deutlich sichtbarer Stelle in jeder Uhrmacherwerkstatt zu sehen. Weltweit war in diesem Zusammenhang besonders die 1875 gegründete und in Glashütte ansässige Uhrenfirma Strasser und Rohde für ihre exakten und besonders ästhetischen Präzisionspendeluhren berühmt.

Ludwig Strasser & Gustav Rohde

Mit dem auf 25 Stück limitierten Sondermodell Strasser & Rohde Regulator hat Glashütte Original diese spezielle Anordnung der Zeiger auf das Maß einer Armbanduhr verkleinert und würdigt damit zwei große Persönlichkeiten der Glashütter Uhrmacherkunst: Ludwig Strasser & Gustav Rohde.  Bei dem erstmalig auf der MUNICH Time 2009 vorgestellten Regulator wurde bewusst das schlichte und reduzierte Zifferblattdesign von Strasser & Rohde wieder aufgegriffen. Der gebläute Minutenzeiger im Zentrum beherrscht das schlichte Zifferblatt. Stunden- und Sekundenzeiger drehen sich jeweils dezentral oberhalb bzw. unterhalb in kleineren Zifferblattbereichen. Den Takt der Minuten gibt eine gefräste und schwarz ausgelegte Minuterie am äußeren Rand vor, während ebenfalls gefräste römische Ziffern den Lauf des Stundenzeigers unterstreichen. Den perfekten Kontrast zu den tiefschwarzen Details bildet die faszinierende Oberflächenstruktur des gekörnt versilberten Zifferblattes.

Umrahmt wird der elegante Zeitmesser von einem 42 mm großen und lediglich 12,8 mm hohen, polierten Gehäuse aus warm schimmerndem Roségold. Die Präzision einer Uhr findet ihren Ausdruck in der Qualität und Feinheit des eingesetzten Uhrwerks. So wird der Strasser & Rohde Regulator von dem bereits bestens bewährten und hochfein verarbeiteten Handaufzugkaliber 49-04 angetrieben. Dieses 5,8 mm hohe Handaufzugwerk wurde vollständig in der Manufaktur Glashütte Original konzipiert und gefertigt. 

Hintergrundinformation Strasser & Rohde:

Ludwig Strasser machte in Würzburg bei Sebastian Geist seine Lehre zum Uhrmacher und kam durch Moritz Grossmann schon 1871 nach Glashütte. Nach einem kurzen Zwischenstopp in Leipzig bei der Turmuhrenfabrik Zachariä, kehrte er nach einem Jahr wieder nach Glashütte zurück. 1875 gründeten Ludwig Strasser und Gustav Rohde gemeinsam in Glashütte die Firma "Strasser & Rohde".

Strasser & Rohde fertigten Präzisionspendeluhren der verschiedensten Bauarten, u.a. auch in gestürzter Bauweise (Anker von unten an das Ankerrad). Schiffschronometer, Gangmodelle, Präzisionswerkzeuge, Geschwindigkeitsmesser, Zeitballuhren, Geldschranksicherungsuhren, Taschenuhren, Koinzidenzuhren, Chronoskope und andere Kurzzeitmesser gehörten ebenfalls zur Produktpalette. Am 1. Mai 1885 wurde Ludwig Strasser Direktor der Deutschen Uhrmacherschule Glashütte, an der er schon vorher jahrelang theoretischen Unterricht erteilt hatte.

Die letzte Pendeluhr von Strasser & Rohde wurde am 19.06.1959 an die Sternwarte in Griechenland geliefert. Es handelte sich um eine Felduhr mit 24-Stunden-Zifferblatt des Typ B I mit seitlicher Gewichtführung, elektrischen Kontakten und Riefler-J-Pendel.