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Mit 37 WeltzeitzonenVacheron Constantin

Alle Zeitzonen der Welt auf einen BlickDie Vacheron Constantin Patrimony Traditionnelle Weltzeituhr

Weltzeituhren haben eine lange Tradition bei Vacheron Constantin. Nun feiert die Komplikation ein bemerkenswertes Comeback in den Kollektionen der Manufaktur. Die Patrimony Traditionnelle Weltzeituhr verfügt über das neue Kaliber 2460 WT, das mit dem prestigeträchtigen Genfer Siegel punziert ist. Das neue mechanische Uhrwerk mit automatischem Aufzug wurde komplett von Vacheron Constantin entwickelt und wird in der eigenen Manufaktur gefertigt.

Es vermag die Ortszeiten aller 37 Weltzeitzonen anzuzeigen – darunter auch all jene, die nur um eine halbe Stunde oder eine Viertelstunde von ihrer Nachbar-Zonenzeit differieren. Diese exklusive Funktion ist Gegenstand eines Patentantrags von Vacheron Constantin.

Mit der neuen Patrimony Traditionnelle Weltzeituhr kehrt eine klassische Anzeigekomplikation in die Kollektion zurück, die aus der Geschichte der Genfer Manufaktur nicht wegzudenken ist. Die Weltzeitanzeige ist eng mit dem Thema Reisen verbunden. Jean-Marc Vacheron und seine Nachfolger haben bei der Auslieferung ihrer außergewöhnlichen Uhren die ganze Welt bereist. Die Manufaktur Vacheron Constantin war nicht nur ein Pionier in der Konstruktion und Fertigung innovativer Zeitmesser, sie übernahm auch eine Vorbildfunktion in Sachen Weltoffenheit. Die 1755 in Genf gegründete Firma, die heute 255 Jahre ununterbrochener Aktivität vorzuweisen hat, begann schon früh mit der Erforschung unseres Planeten. So ist Vacheron Constantin seit 1832 in den Vereinigten Staaten von Amerika präsent und seit 1845 in China – also lange vor der internationalen Längengrad-Konferenz, die 1884 in Washington abgehalten wurde und in deren Verlauf die Welt in 24 Zeitzonen eingeteilt wurde – mit dem Londoner Vorort Greenwich als Referenz für den Nullmeridian. Vor dem Hintergrund des ständig ausgebauten Eisenbahn-Langstreckenverkehrs war diese wichtige Entscheidung längst überfällig gewesen.

Vacheron Constantin schrieb Weltzeit-Geschichte

Im selben Pioniergeist, beseelt von dem Drang, die gleichzeitige Anzeige verschiedener Zonenzeiten zu perfektionieren, stellte die Firma Vacheron Constantin 1932 ihre erste Weltzeituhr vor. Ihr Mechanismus war das Werk des genialen Genfer Uhrmachers Louis Cottier, der eine in 24 Stunden umlaufende Scheibe im Zifferblattzentrum in 24 Zeitzonen aufteilte und am Zifferblattrand die Namen der korrespondierenden Referenzstädte notierte. Diese erste Taschenuhr mit Weltzeitanzeige „nach System Cottier“ (Ref. 3372) ermöglichte das Ablesen der Ortszeiten in 31 Städten der Erde. Sie steht am Anfang der langen Geschichte der Weltzeituhr („Heures du Monde“), auch Universaluhr („Heures Universelles“) genannt, in den Kollektionen von Vacheron Constantin. Bereits 1936 präsentierte Vacheron Constantin zwei neue Modelle der Weltzeituhr mit 31 (Ref. 3650) bzw. 30 Städtenamen (Ref. 3638 – ohne Kairo). 1937 und 1938 stellt die Genfer Manufaktur sechs Tischuhren mit beweglichen Zifferblättern vor, auf denen 67 Bezugsstädtenamen verzeichnet waren, darunter Paris mit Sommer- und Winterzeit. Ab den 40er Jahren hatte Vacheron Constantin eine Weltzeit-Taschenuhr mit der Referenznummer 4414 in der Kollektion, deren Zifferblatt 41 Städtenamen trug und deren 24-Stunden-Scheibe zur Unterscheidung zwischen Tag- und Nachtstunden halbseitig eingefärbt war. In den 40er und 50er Jahren erlagen zahlreiche wohlhabende Kunden dem Charme diese ebenso einfallsreichen wie praktischen neuen Anzeigekomplikation.

1957 schrieb Vacheron Constantin ein neues Kapitel Weltzeituhr-Geschichte mit der Vorstellung der ersten Armbanduhr „à heures universelles“ der Manufaktur. Der von einem hohen ägyptischen Würdenträger in Auftrag gegebene Zeitmesser mit der Referenznummer 6213 sollte nur der erste einer langen Serie von Weltzeituhren sein, die sich bei Uhrenliebhabern und -sammlern rasch großer Beliebtheit erfreuten.

Ein neues, patentiertes Weltzeit-Kaliber

Die Meisteruhrmacher und Ingenieure von Vacheron Constantin wollten einen bedeutenden Beitrag zur Geschichte der Weltzeituhr leisten und befassten sich mit der Konstruktion eines mechanischen Uhrwerks, das nicht nur die vollen Zeitzonen mit einem Abstand von jeweils einer Stunde anzeigen sollte, sondern auch die verschiedenen Teilzonen, durch die sich die Zahl der Weltzeitzonen auf inzwischen 37 erhöht hat. Tatsächlich haben zahlreiche Länder eigene Zeitzone eingerichtet, die um eine halbe oder eine Viertelstunde von ihrem Nachbarn abweicht und damit um eine „ungerade“ Stundenzahl von der Universal Time Coordinated (UTC), wie die einstige Greenwich Mean Time (GMT) heute heißt. Das neue Kaliber 2460 WT von Vacheron Constantin berücksichtigt alle diese Besonderheiten und zeigt zum Beispiel auch die korrekte Ortszeit von Caracas an, nachdem Venezuela im Jahr 2007 den Abstand zur UTC um eine halbe Stunde verkürzt hat (jetzt -4.30 h).

Die Anzeige der 37 Weltzeitzonen, wie sie Vacheron Constantin im Modell Patrimony Traditionnelle Weltzeituhr umsetzt, ist die kompletteste ihrer Art. Die Anzeige besteht aus drei konzentrischen Zifferblättern: einer Saphirscheibe mit Tag/Nacht-Einteilung im Zentrum, einem darunter liegenden Metallzifferblatt mit Weltkarte in Lambert-Projektion und einem ebenfalls aus Metall gefertigten Minuteriekranz. Das Kaliber 2460 WT arbeitet mit einer Unruhfrequenz von 4 Hertz (28.800 Halbschwingungen pro Stunde) und hat eine Gangreserve von circa 40 Stunden. Das mechanische Werk mit automatischem Aufzug zeigt Stunden, Minuten, Zentralsekunde und Weltzeit an. Sämtliche Ortszeiten in allen Weltzeitzonen können gleichzeitig abgelesen werden, wobei der Schatten über der zentralen Weltkartenansicht die Unterscheidung von Tag- und Nachtstunden ermöglicht. Alle Funktionen werden über die Krone eingestellt, was die Bedienung dieses technischen Zeitmessers ausgesprochen vereinfacht. Die exklusiven Entwicklungen in dem neuen Kaliber 2460 WT, das selbstverständlich das prestigeträchtige Genfer Siegel trägt, sind zum Patent angemeldet.

Einfache Bedienung

Trotz seiner komplexen Konzeption ist das neue mechanische Weltzeit-Uhrwerk sehr leicht zu bedienen. Der Träger muss nur seine Referenzstadt gegenüber dem kleinen schwarzen Dreieck unter der „6“ einstellen, und schon kann er die aktuelle Ortszeit ablesen – entweder an der Stellung der Hauptzeiger oder an der Position der 24-Stunden-Scheibe. Die Ortszeiten der anderen 36 Referenzstädte können direkt neben den Ortsnamen abgelesen werden. Die schwarz gedruckten Städtenamen stehen für volle Zeitzonen, die rot gedruckten für Zeitzonen mit einer halben oder Viertelstunde Versatz.

Die neue Patrimony Traditionnelle Weltzeituhr wird in einem bis 3 bar (entsprechend circa 30 Meter) wasserdichten Gehäuse aus 18 Karat Roségold mit 42,5 mm Durchmesser angeboten. Bei der Gestaltung wurden die typischen Designmerkmale der Kollektion – schmale Lünette, gerändelter, verschraubter Gehäuseboden mit Saphirglaseinsatz, schlanke Dauphin-Zeiger – berücksichtigt. Die Uhr wird an einem braunen Alligatorlederband mit Faltschließe in 18 Karat Roségold getragen.

In Anbetracht der modernen Umsetzung der praktischen Komplikation und der bedeutenden technischen Innovationen des Kaliber 2460 WT erfüllt die neue Patrimony Traditionnelle Weltzeituhr alle Voraussetzungen, um zu einer Ikone der Kollektion zu werden. Und um die Geschichte der Pionierleistungen von Vacheron Constantin bei der Entwicklung der Weltzeitanzeige fortzuschreiben.