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Alles falsch!

Gibts ja gar nicht: Der 31. Juni 1965Kreditkartenbetrüger beim versuchten Kauf einer Luxusuhr erwischt

Eine Uhr im Wert von 4.520 Euro wollte am Mittag des 14. Juni 2010 ein "asiatischer Tourist" bei einem namhaften Juwelier auf der Königsalle in Düsseldorf erwerben. Wie sich später herausstellte, arbeitete der Mann mit gefälschten Kreditkarten und Pässen. Die Ermittlungen wegen des Missbrauchs gefälschter Kreditkarten, Urkundenfälschung und illegalem Aufenthalt dauern an.

Am Vormittag betrat der Mann das Juweliergeschäft auf der Kö und wollte beim Kauf der teuren Luxusuhr mehrere Kreditkarten einsetzen. Als ein Transfer mit seinen Karten nicht möglich war, verließ der vermutlich 43-Jährige das Geschäft. Bereits zu diesem Zeitpunkt schöpften die Angestellten Verdacht und verständigten den Sicherheitsdienst. Der Verdächtige blieb jedoch bis zum Nachmittag verschwunden. Um 15.15 Uhr tauchte er dann zur Verwunderung der Angestellten wieder bei dem Juwelier auf und versuchte den selben Kauf noch einmal. Diesmal heftete sich die Security sofort an die Fersen des Verdächtigen und konnten ihn bis zur Königsstraße verfolgen und stellen. Dort wurde er bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Die Beamten entdeckten bei dem Verdächtigen neun Kreditkarten und zwei Pässe. Bei den Kreditkarten handelt es sich bis auf eine Ausnahme um Totalfälschungen.

Offensichtlich total gefälscht ist auch der Pass aus Singapur. Das Dokument weist als Geburtsdatum erstaunlicherweise den 31. Juni 1965 aus. Ein Tag zuviel für den sonnigen Monat Juni. Nach jetzigem Stand scheint der französische Pass des Mannes aber echt zu sein. Danach könnte es sich um einen 43-jährigen Mann aus Saigon ohne festen Wohnsitz handeln. Aber auch das ist nicht hundertprozentig sicher. So dauern die Ermittlungen derzeit noch an.


Drucken 18.10.2021

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