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Recht & Uhren

Gericht setzt Zeichen Hohe Gefängnisstrafen für Überfall auf Uhren-Huber

(12/2008) Das Landgericht verurteilte am 10. Dezember 2008 die beiden Drahtzieher des brutalen Überfalls auf Uhren-Huber am Nikolaustag 2007, Andrus S. (27) und Oliver R. (24), zu je 10 Jahren Gefängnis. Marko L. (36), der die Angestellten mit einer geladenen Schreckschusspistole bedroht hatte, muss neun Jahre in den Knast. Der Fahrer des Fluchtwagens, Aivar L. (19), kommt für sechs Jahre hinter Schloss und Riegel.

Hartes Urteil Über 4 Jahre Haft für Jean-Pierre Jaquet

(11/2008) Im grössten Prozess der Schweizer Uhrenindustrie ist Jean-Pierre Jaquet vom Wirtschaftsstrafgericht Neuenburg zu einer Freiheitsstrafe von viereinhalb Jahren verurteilt worden. Der 61-jährige Jean-Pierre Jaquet wurde für schuldig befunden, Luxusuhren bekannter Marken gestohlen, weiterverkauft wie auch Uhren mit gestohlenen Bestandteilen hergestellt zu haben. Seine sofortige Inhaftierung wurde angeordnet.

Fall Jaquet Staatsanwalt fordert zwölf Jahre Haft

(09/2008) Im Fall Jaquet soll der Drahtzieher - ein 54-jähriger Italiener - wegen schweren Raubes mit Freiheitsberaubung, Diebstahls sowie Hehlerei und Fälschung für zwölf Jahre hinter Gitter. Die 14 Mitangeklagten, darunter der 61-jährige Uhrenfabrikant Jean-Pierre Jaquet, müssen mit bis zu acht Jahren Gefängnisstrafe rechnen.

Fall Jaquet Schweizer Uhren-Skandal wird juristisch aufgearbeitet

(09/2008) In Neuenburg in der Schweiz hat der Prozess gegen den ehemaligen Uhrenfabrikanten Jean-Pierre Jaquet begonnen. Das Neuenburger Wirtschaftsstrafgericht untersucht bis zum 3. Oktober 2008 den größten Skandal der Schweizer Uhrengeschichte. Die 15.000 Seiten der Untersuchungsunterlagen füllen über 80 Ordner.

Stop Piracy 28.427 gefälschte Uhren vernichtet

(07/2008) Die Eidg. Edelmetallkontrolle, der Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie (FH) und der Schweizerischen Vereinigung zur Bekämpfung der Piraterie (SAFE) haben am 01. Juli 2008 in Cressier (FR) rund fünf Tonnen gefälschte "Schweizer" Uhren vernichten lassen. Ein Spezialunternehmen hat nicht weniger als 28.427 gefälschte Uhren und 4.130 schwarz kopierte DVD geschreddert. Die gefälschten Waren wurden vom Schweizer Zoll während der letzten vier Jahre einbehalten.

Bundesgesetz zum Schutz der Fabrikations- und Handelsmarken Wann ist eine Uhr eigentlich Swiss Made?

(05/2008) Der Begriff „Swiss Made“ ist ein Herkunftssiegel für Produkte aus der Schweiz. Die Kennzeichnung soll Verbrauchern auch als Qualitätssiegel dienen. 1880 erliess der Bundesrat ein Bundesgesetz zum Schutz der Fabrikations- und Handelsmarken. Daraufhin wurden zahlreiche Marken beim schweizer Bundesamt für geistiges Eigentum hinterlegt.

Unerwünschte Emails Spam mit Rolex, Breitling und Omega

(05/2008) Jede Internet-Nutzer kennt Sie: Spam-Emails mit Angeboten von gefälschten Markenuhren von Rolex, Breitling oder Omega. Nicht nur der Zeitaufwand für die Löschung der unerwünschten Emails, sondern auch die Gefahr auf ein Werbeangebot herein zu fallen, ist groß. Viele eintreffende Spam-Emails erhalten Kaufangebote für scheinbar echte Uhren.

Beim Autofahren tabu! Uhrzeit vom Handy

(04/2008) Wer als Autofahrer die Uhrzeit vom Handy abliest, muss mit einem Bußgeld rechnen. Die Richter des Oberlandesgerichtes (OLG) Hamm wiesen den Einwand eines Fahrers zurück, der den Blick auf sein Handy mit dem Blick auf die Armbanduhr verglichen hatte (Az: 2 Ss OWi 177/05). Wie der Anwalt-Suchservice berichtet, hatte ein Autofahrer während der Fahrt kurz sein Mobiltelefon in die Hand genommen und nach der Uhrzeit geschaut.

Zoll und Umsatzsteuer bezahlt? Vorsicht bei Markenuhren zum Schnäppchenpreis!

(04/2008) Die neue Omega zum halben Listenpreis, eine sehr gut erhaltene Rolex zum Schnäppchenpreis von einem unbekannten Anbieter. Hier ist Vorsicht geboten. Problematisch wird es immer dann, wenn es sich z.B. um eine gestohlene oder nicht versteuerte Uhr handelt.

Verwechselungsgefahr Gewährleistung oder Garantie?

(04/2008) Was passiert, wenn neu gekaufte Uhren nicht mängelfrei sind oder kaputt gehen? Grundsätzlich haben Verbraucher in einem solchen Fall gute Karten, denn das Allgemeine Bürgerliche Gesetzbuch (ABGB, § 922) schreibt vor, dass der Verkäufer zwei Jahre gewährleisten muss, dass die verkaufte Ware fehlerfrei ist.

Unzulässige Werbemethoden Unverbindliche Preisempfehlungen und Mondpreise

(03/2008) Bei ebay und in vielen Onlineshops schleudern zahlreiche Anbieter - insbesondere von Uhren und Schmuck - gerne mal mit ungerechtfertigten unverbindlichen Preisempfehlungen, so genannten „UVPs“ um sich. Ziel ist dem Kunden ein vermeintliches Schnäppchen mit niedrigem Kaufpreis vorzutäuschen und ihn dann zum Kauf zu verleiten.

Einbruch in Köln Versicherung zahlt nicht

(02/2008) Bei einem Kölner Privatmann wurde eingebrochen und die Diebe zogen mit reicher Beute davon. Von der goldenen Armbanduhr über wertvollen Schmuck und Designerkleidung bis zu diversen teuren Geräten hatten die Diebe alles mitgenommen. Der Mann vertraute darauf, dass seine Hausratversicherung den Schaden ersetzen würde. Diese lehnte jedoch ab. Sie sei, so hieß es in ihrer Stellungnahme, leistungsfrei, weil das Einbruchsopfer seine Pflichten verletzt habe. Der Mann habe das bei Einbrüchen aufzustellende Verzeichnis der gestohlenen Gegenstände nicht rechtzeitig bei der Polizei eingereicht. Der Bestohlene zog daraufhin vor Gericht und verlor.

Rolex gestohlen Hausratversicherung zahlt auch im Ausland

(02/2008) Auch eine im Ausland gestohlene Armbanduhr kann eine Angelegenheit für eine Haftpflichtversicherung sein. Dies wurde jetzt in einem vom Oberlandesgericht in Köln verhandelten Fall festgelegt. Seine teure Rolex Armbanduhr hatte ein Urlauber in Neapel beim Einkaufsbummel getragen und diese wurde ihm vom Arm gestohlen.

Nicht versichert! Cartier Armbanduhr im Schlaf gestohlen

(02/2008) Wer sich nachts in einem leeren Zugabteil schlafen legt und eine wertvolle Uhr offen sichtbar am Arm trägt, handelt grob fahrlässig. Im Fall eines Diebstahls muss die Versicherung nicht zahlen. Ein Mann, der eine auffällige, Brillanten besetzte Cartier-Uhr trug, war nachts mit der Bahn unterwegs. Da er sehr müde war, baute sich der Reisende in einem leeren Abteil aus den Sitzen und seinem als Kopfkissen dienenden zusammengerollten Jackett eine Art Liegestatt. Kurz darauf schlief er fest ein.

Vorsicht bei Schnäppchen! Kauf keine falsche Rolex - Hohe Geldbußen beim Erwerb von Plagiaten

(02/2008) Das italienische Gesetz 35/2005 vom 16.03.2005 regelt u.a den "Kampf gegen Markenpiraterie" und sieht hohe Geldbußen (bis zu 10.000,- Euro) für den Kauf von Plagiaten vor. Besucher Italiens sollten daher im eigenen Interesse sorgfältig darauf achten, keine gefälschten Markenartikel (z. B. Armbanduhren, Handtaschen, Sonnenbrillen, CDs) zu erwerben.

Nicht echt! Fälschungen von Markenuhren

(11/2007) Gemäß aktuellen Studien handelt es sich bei rund 15 Prozent der Internetangebote zum Thema Uhren um Fälschungen. Rolex ist dabei die begehrteste Marke: In fast 90 Prozent der Suchabfragen nach einer Fälschung geht es eine Uhr von Rolex, gefolgt von Breitling, Cartier, Omega und Tag Heuer. Hinter den Fälschungen steckt heute eine gut organisierte, kriminelle Industrie, welche von den lukrativen Gewinnmargen profitiert.

Kopien und Werbematerial beschlagnahmt VICTORINOX kämpft gegen Produktpiraterie auf der CeBIT

(08/2007) Erstmalig führte VICTORINOX an der CeBIT eine umfangreiche Aktion gegen Produktpiraten durch. Es wurden 7 Verletzungsfälle registriert. Betroffen waren ausschliesslich Unternehmen aus Asien. VICTORINOX liess durch das Gericht verschiedene Kopien des Taschenmessers „Classic“ mit integriertem USB - Memorystick beschlagnahmen.

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