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Die Uhr der Rettungsflieger

BASELNEWS 2010Der S.A.R. Flieger-Chronograph von Mühle Glashütte

Hohen Seegang und schlechte Wetterbedingungen sind nicht nur die Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger gewohnt, sondern auch die Rettungsflieger der Deutschen Marine. Beide arbeiten regelmäßig zusammen, um Menschen in Seenot zu retten. So lag es für Nautische Instrumente Mühle-Glashütte sehr nahe, dem bewährten S.A.R. Rescue-Timer eine Uhr für die SAR-Flieger zur Seite zu stellen.

Bei ihren Rettungsaktionen sind die Marine-Rettungsflieger auf eine besonders widerstandsfähige Ausrüstung angewiesen. Mit einem Startgewicht von 9,3 Tonnen und 3.000 PS Motorleistung besteht der Sea King MK 41, der Rettungs-Hubschrauber der Deutschen Marine, auch Einsätze unter widrigsten Wetterbedingungen. Genauso unerschütterlich ist der S.A.R. Flieger-Chronograph: dank eines massiven Edelstahlgehäuses mit 44 Millimetern Durchmesser und 2,5 Millimeter starkem Saphirglas.

Der große Gehäusedurchmesser kommt auch der Ablesbarkeit der Uhr zugute. Denn gerade beim Fliegen muss ein kurzer Blick genügen, um die Uhrzeit oder eine Stoppzeit sicher erfassen zu können. Zur einfachen Unterscheidung beider Zeitfunktionen sind die Chronographen-Drücker, der Stoppsekundenzeiger sowie der Minuten- und Stundenzähler orange gekennzeichnet. Mit dieser SAR-typischen Signalfarbe wird auch die 10-Sekunden-Skala zwischen 12 und 2 Uhr hervorgehoben.

Unabhängiges Backup-System

Die deutlich gekennzeichnete 10-Sekunden-Skala war den Besatzungsmitgliedern der Rettungshubschrauber besonders wichtig, weil damit Zeitmessungen zur Berechnung der Fluggeschwindigkeit durchgeführt werden können und die Uhr die Bordinstrumente als unabhängiges Backup-System unterstützen kann.

Dies wird zum Beispiel dann relevant, wenn die Rettungsflieger zu einem genau festgelegten Zeitpunkt am Einsatzort eintreffen oder die Flugzeit aus einsatztaktischen Gründen neu abschätzen müssen. In diesen Fällen können sie ihre Fluggeschwindigkeit mit Hilfe der „1 in 60 rule“ berechnen und ggf. anpassen. Zum Hochrechnen der Fluggeschwindigkeit wird zunächst der Chronograph mit dem griffigen Startdrücker bei 8 Uhr in Gang gesetzt. Sobald der Stoppsekundenzeiger am Ende der orangefarbenen Skala angekommen ist, wird die zurückgelegte Strecke dazu in Beziehung gesetzt: beispielsweise 0,2 NM in 10 Sekunden (1 Nautische Meile = 1,852 KM). Die Strecke wird dann auf eine Flugzeit von einer Minute hochgerechnet (= 1,2 NM), woraus sich eine Geschwindigkeit von 72 Knoten (1Knoten = 1NM/h = 1,853 km/h) ergibt. Durch dieses äußerst einfache Verfahren kann die Geschwindigkeit sehr schnell errechnet werden.

Für die nötige Zuverlässigkeit und Präzision, die für diese Messungen nötig ist, sorgt das Chronographen-Uhrwerk MU 9408. Neben der soliden Dreiviertelplatine verfügt es über die patentierte Spechthalsregulierung von Mühle. Diese stellt den gleichmäßigen Gang des Uhrwerks (Basis ETA 7750) auch unter härtesten Einsatzbedingungen sicher. Denn selbst bei starken Erschütterungen verhindert sie, dass der Rückerzeiger zwischen Regulierschraube und Gegendruckfeder nach oben springen kann, wodurch sich die Regulierung der Uhr verändern würde. „Dank unserer 2003 entwickelten Feinregulierung bieten unsere Uhrwerke einen echten technischen Vorteil gegenüber Uhren mit herkömmlichen Regulierungen“, betont Thilo Mühle, Geschäftsführer der Mühle-Glashütte GmbH. „Und gerade in unseren stark beanspruchten S.A.R. Modellen kommt dieser am deutlichsten zur Geltung.“