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Paramagnetische Armbanduhr BASELWORLD 2014: Rolex zeigt neue Version der Oyster Perpetual Milgauss

Rolex präsentiert eine neue Version der Oyster Perpetual Milgauss mit symbolischen Stilelementen und einzigartiger Ästhetik. Sie kombiniert grünes Saphirglas, in dem Modell Milgauss von 2007 eine Premiere in der Uhrmacherei, mit einem neuen Zifferblatt in intensivem Elektroblau – in Anlehnung an ihren legendären Sekundenzeiger in der gezackten Form eines Blitzes und ihre technische Ausrichtung als paramagnetische Armbanduhr für Ingenieure und Wissenschaftler in den 1950er-Jahren.

Durch das grüne Saphirglas betrachtet, erscheint das Z-blaue Zifferblatt in einem kraftvoll magnetischen Farbton.

Eine Avantgardeuhr

Die Milgauss war von Beginn an eine Avantgardeuhr. Sie wurde 1956 für Ingenieure und Techniker geschaffen, die bei der Arbeit elektromagnetischen Wellen ausgesetzt sind, die die Leistung mechanischer Armbanduhren beeinträchtigen. Es galt, eine Uhr zu entwickeln, die starken Magnetfeldern bis zu 1.000 Gauß – daher ihr Name, abgeleitet von „mille”, dem französischen Wort für tausend – ohne Einbußen bei den Leistungen und der Ganggenauigkeit eines offiziell zertifizierten Chronometers standhalten konnte.

Die Milgauss war die erste Armbanduhr ihrer Art. Sie wurde insbesondere von Wissenschaftlern der Europäischen Organisation für Kernforschung (CERN) in Genf getragen. Ihre Unempfindlichkeit gegenüber Magnetfeldern ist mehreren Innovationen zu verdanken. Die erste Schutzfunktion besteht in einer 1954 von Rolex patentierten Entwicklung : einem Schirm aus ferromagnetischen Legierungen, der im Innern des Oyster Gehäuses das Uhrwerk umschließt. Die zweite Schutzfunktion hängt mit wichtigen Komponenten des Uhrwerks zusammen, dem Oszillator und der Hemmung – beide aus innovativen paramagnetischen Materialien, die von Rolex ab dem Jahre 2000 entwickelt wurden.

Kaliber 3131

Die Milgauss ist mit dem Kaliber 3131 ausgestattet, einem vollständig von Rolex entwickelten und hergestellten mechanischen Uhrwerk mit automatischem Selbstaufzugsmechanismus. Wie bei allen Perpetual-Uhrwerken von Rolex handelt es sich bei dem Kaliber 3131 um ein zertifiziertes Schweizer Chronometer. Diese Bezeichnung dürfen nur Präzisionsuhren tragen, die die Tests des unabhängigen Schweizer Prüfinstituts Contrôle Officiel Suisse des Chronomètres (COSC) erfolgreich bestanden haben. Außerdem wurden von Rolex patentierte Komponenten eingebaut, um die Unempfindlichkeit gegenüber Magnetfeldern zu gewährleisten.

Die Hemmung der Milgauss ist mit einem paramagnetischen Hemmungsrad versehen, das mithilfe eines komplexen, vollständig intern ausgeführten mikrotechnischen Herstellungsverfahrens (UV-LiGA) aus einer Nickel-Phosphor-Legierung gefertigt wird. Der Oszillator, das wahre Herzstück der Uhr, verfügt über eine von Rolex patentierte und hergestellte blaue Parachrom-Breguetspirale aus einer exklusiven Niobium-Zirkonium-Legierung. Diese gegen Magnetfelder unempfindliche Spirale erweist sich bei Temperaturschwankungen als äußerst stabil und ist bei Erschütterungen bis zu zehnmal stoßfester als eine herkömmliche Spirale.