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Winzig: der StundensternNomos

Kleinigkeiten aus dem ErzgebirgeNull Toleranz: Der Stundenstern von Nomos Glashütte

Beim Fräsen, Drehen, Bohren, Gewindeschneiden in der NOMOS-Fertigung fallen Späne an, die so klein sind, dass man sie kaum sieht. Und auch die Werkstücke, bei deren Produktion diese Späne anfallen, sind nicht viel größer: 0,4 Millimeter Durchmesser oder 0,8 Millimeter Länge – Größen in etwa der eines Bildschirmpixels, einer Wimper, einer Sommersprosse sind bei NOMOS normal.

Die Mechaniker, anderswo mit viel Kraft dabei, arbeiten vorsichtig mit Pinzetten, die hier Spiralzangen heißen. Mancher Messfühler ist mit bloßem Auge nicht zu erkennen. Und mit bloßer Hand nicht anzufassen – die zarten Instrumente würden es nicht überleben. Die Teile für die feinen Uhren müssen höchste Qualitätskriterien erfüllen und Toleranzen einhalten, die oft unter vier Tausendstel Millimetern liegen – und dabei sollen sie auch noch schön sein.

Etwa der Stundenstern für Xi, das neue NOMOS-Weltzeitkaliber. Er entsteht aus einer 0,3 Millimeter dicken Stahlronde, die zunächst an der CNC-Maschine gebohrt und dann drahterodiert wird. Das hochpräzise und elegante Teil misst 4,995 Millimeter und hat vier Zähne. Jeder Zahn muss exakt den gleichen Abstand zum Mittelpunkt der Bohrung haben. Das klappte bei NOMOS Glashütte nicht auf Anhieb: Zuerst CNC-gebohrt und dann drahterodiert – der Stundenstern nahm den Wechsel der Maschinen übel. Sehen konnte man das nicht, und auch die Toleranzen, die die Feinmechaniker maßen, waren noch im Rahmen. Doch die Uhrmacher waren sich einig: Die Stundensterne waren so nicht zu gebrauchen. Abweichungen von wenigen Mikrometern waren entstanden, die vier Zahnspitzen hatten also nicht ganz genau den gleichen Abstand zum Mittelpunkt der Bohrung. Zu viel für die Schaltung des Weltzeitmechanismus. Nun übernimmt die Drahterodiermaschine die Feinausführung der Bohrung – und der Stundenstern passt.

So zu arbeiten ist auch in der Welt der Uhren nicht selbstverständlich. Um unabhängig zu fertigen, um Konstrukteuren beste Bedingungen zu bieten für die Umsetzung ihrer Ideen, wurde bei NOMOS Glashütte kräftig investiert. Auf diese Weise erhalten auch die pedantischsten Uhrmacher beste Einzelteile für ihre Kaliber, die Kunden am Ende unverwechselbare Uhrwerke zu vernünftigen Preisen.