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Eine Hommage an das Zeitalter der AufklärungBASELWORLD 2015 Preview: Die Jaquet Droz Grande Seconde Deadbeat

Die Springende Sekunde hatte ihre Blütezeit im 18. Jahrhundert. Jaquet Droz würdigt diese Komplikation in seinem überarbeiteten, mit einem neuen Kaliber ausgestattetem Modell Grande Seconde Deadbeat.

Als besonders seltene Komplikation und Meisterleistung der präzisen Uhrmacherkunst erblickte die Springende Sekunde im Zeitalter der Aufklärung das Licht der Welt. Damals reiste Pierre Jaquet- Droz durch ganz Europa, um den Monarchen und an Höfen eines Kontinents seine Zeitmesser vorzustellen. Bei dieser Technik geht der Sekundenzeiger nicht linear vorwärts, sondern vollführt pro Sekunde einen kleinen Sprung – diese Technik sollte bald zur Entwicklung des Chronographen führen.

Nachdem es in Vergessenheit geraten war, rückt Jaquet Droz dieses kleine Wunderwerk der Uhrmacherei wieder in den Mittelpunkt. Unermüdlich beschäftigt sich die Marke mit den schönsten Kapiteln ihrer eigenen Geschichte, um neue Modelle zu entwerfen, die einer Kundschaft aus Connaisseurs und großen Liebhabern vorbehalten ist. Durch die Kombination dieser historischen Technik mit einem seiner legendärsten Modelle, der Grande Seconde, betont Jaquet Droz einmal mehr sein tief verwurzeltes Selbstverständnis: Wahrung der Traditionen, Überwindung eigener Grenzen, Virtuosität bei der Anfertigung – und Sinn für Innovation.

Für dieses neue Modell wurde die Vorderseite der Grande Seconde von den Designern der Marke mit den zwei Sternen leicht verändert. Der von jeher dezentrale Sekundenzeiger befindet sich nunmehr in der Mitte des Zifferblatts, während die retrograde Datumsanzeige sich an ihrem gewohnten Platz befindet. Die gleichzeitig unverwechselbare und dennoch neuartige Grande Seconde Deadbeat, fasziniert durch das hypnotisierende Spiel ihrer „springenden“ Zeiger und Ziffern.

Bei diesem Zeitmesser überrascht Jaquet Droz ebenfalls mit einer doppelten technologischen Spitzenleistung. Wie schon 2014 bei der Grande Seconde Quantième Ivory Enamel haben die Kunsthandwerker aus La Chaux-de-Fonds eine Spiralfeder verwendet, die aus Silizium besteht. Dieses gegenüber Magnetfeldern, Temperaturschwankungen und Druck unempfindliche Material sorgt für eine außergewöhnlich präzise Zeitmessung. Um die Springende Sekunde mit einem Datum und einem Stunden-Minuten-Modul zu vereinen, haben sie ein völlig neues Kaliber entwickelt, das zum Patent angemeldet wurde.

Die Fertigung der mechanischen Einzelteile ist einer besonderen Technologie zu verdanken, die die Swatch Group meisterhaft beherrscht: die Nanotechnologie. Insbesondere durch das LIGA-Verfahren wurden Bauteile von unvergleichlicher Präzision erhalten. Durch die Wahl von 10 anstelle von 30 Zähnen, wie sie gewöhnlich für eine Springende Sekunde verwendet werden, sowie durch die Optimierung der Form des Ankers verwandeln sich die Sprünge der Springenden Sekunde in ein faszinierendes Spektakel, bei dem sich ästhetische Raffinesse und technische Spitzenleistung gegenseitig in den Schatten stellen.