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Die Geschichte der IWC-Taucheruhren

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Schönes Trio!IWC

Aufstieg zu neuen TiefenDie Geschichte der IWC-Taucheruhren

Die Taucheruhr ist sowohl ein mechanisches Meisterwerk als auch ein gesellschaftliches Phänomen. Im Hinblick auf die Mechanik ist sie ein Meisterwerk, weil sie eine grossartige technische Errungenschaft darstellt, obwohl sie den trügerischen Eindruck erweckt, einfach zu sein. Ein wasserdichtes Uhrengehäuse herzustellen, war eine beachtliche Leistung, dank derer sich die Armbanduhr einerseits zu einem wissenschaftlichen Instrument und andererseits zu einem Freizeitaccessoire entwickeln konnte. Wegen ihrer Popularität hat die Taucheruhr Kultstatus erlangt. Sie steht für die romantische Vorstellung einer Entdeckungsreise und für Abenteuergeist, der sich mit Uhrmacherkunst und technischem Know-how verbindet.

IWC zählt nicht zu den ersten Unternehmen, die Armbanduhren für Taucher hergestellt haben, aber zweifellos zählt sie zu den besten. Sie schaffte technische Durchbrüche bei der Konstruktion sowie beim Design von vielseitigen und zweckmässigen Gehäusen. Ihre Uhren haben grosse Tiefen erobert. Die Geschichte ist allerdings noch nicht zu Ende, denn die neuen Aquatimer von IWC bewahren eine besondere Tradition und entwickeln sie gleichzeitig weiter.

Frühe Entwicklung von Taucheruhren

Ein Grossteil der Entwicklungsgeschichte der Taucheruhren wurde geschrieben, bevor IWC ihren Beitrag dazu leistete. In den Zwanzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts wurden technische Fortschritte im Kampf gegen die frühen Feinde der Armbanduhr erzielt: Schmutz, Wasser und Magnetismus. Die Akzeptanz der Armbanduhr durch die Öffentlichkeit hing von deren Zuverlässigkeit ab. Sie stieg in gleichem Masse, wie ein kleiner, am Handgelenk getragener Zeitmesser vor den schädlichen Einwirkungen von aussen geschützt werden konnte.

In den frühen 1920er Jahren schuf der berühmte Schweizer Gehäusehersteller Franz Baumgartner Gehäuse, die auf einem Patent von Borgel beruhten. Diese Gehäuse wurden abgedichtet, indem der mittlere Teil beidseitig durch Rotieren in die entgegengesetzte Richtung gewunden wurde. Uhrwerk und Zifferblatt wurden in einen Ring eingepasst, den man im Gehäuserahmen verschraubte. Zu jener Zeit verwendeten verschiedene Schweizer Uhrenunternehmen Gehäuse von Baumgartner, doch dichteten diese an der Öffnung der Aufzugwelle nicht gut ab. Um dieses Problem zu lösen, reichten die zwei Schweizer Uhrenmacher Perregaux und Peret 1925 in La Chaux-de-Fonds ein System mit einer verschraubten Aufzugwelle zur Patentierung ein. Dank kluger Vermarktung erzielte die „wasserdichte“ Armbanduhr Anfang der 1930er Jahre kommerziellen Erfolg. Auf Werbeplakaten waren Uhren auf einem Schwimmer zu sehen, der den Ärmelkanal überquerte. In einigen Schaufenstern war sogar eine Armbanduhr ausgestellt, die in einen Wasserbehälter getaucht war und die Zeit genau angab.

Während des Zweiten Weltkrieges benutzten Armeemitglieder Taucherarmbanduhren. Die Armbanduhr hatte sich inzwischen sowohl zu einem Werkzeug als auch zu einem wissenschaftlichen Instrument entwickelt.

Populäre Kultur und die 1950er Jahre

In den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Taucherarmbanduhr populär. Nach der Grossen Depression der Dreissigerjahre und den Kriegsjahren begann mit den Fünfzigerjahren ein blühendes neues Jahrzehnt. Es gab neue Geschäftsmöglichkeiten, neue Produkte und man reiste wieder. Eine neue Epoche der Entdeckungen war angebrochen. Zum ersten Mal verfügte eine breite Öffentlichkeit über Geld und Zeit für die Freizeitgestaltung. Und natürlich wurde auch bald das Interesse an der Erforschung der Unterwasserwelt geweckt.

Im September 1953 tauchte Professor Picard in einem Bathyscaph, an dessen Aussenseite eine speziell konstruierte Uhr angebracht war, in eine Tiefe von 3’150 Metern. In dieser Zeit entwickelte sich das Tauchen zu einem beliebten Sport. Fernsehsendungen über die Forschungsreisen von Jacques Cousteau und Lloyd Bridges erhöhten das Interesse der Zuschauer am Unterwassersport. Der Einfluss von Jacques Cousteau auf die populäre Freizeitaktivität war zweifellos sehr gross. Er war ein namhafter Erforscher der Unterwasserwelt und führte wie kein anderer die Öffentlichkeit in die Welt und Wissenschaft des Tauchens ein. Während des Zweiten Weltkrieges perfektionierten Cousteau und der französische Ingenieur Emile Gagnan das Tauchergerät, so dass ein Taucher für viele Stunden unter Wasser bleiben konnte. 1950 wurde Cousteau Präsident der Französischen Ozeanographischen Kampagnen, und zur selben Zeit kaufte er das Schiff Calypso für weitere Unterwassererforschungen. Seine Filme Welt der Stille von 1956 und Welt ohne Sonne von 1966 wurden beide mit einem Oscar für die besten Dokumentarfilmproduktionen ausgezeichnet. Cousteau schrieb zahlreiche Bücher, und 1957 wurde er Direktor des Ozeanographischen Museums von Monaco. Von 1968 bis 1976 drehte er die beliebten Fernsehreportagen Abenteuer unter Wasser. 1974 gründete er die Cousteau-Gesellschaft zur Rettung des Meereslebens.

Das wachsende Interesse der Öffentlichkeit am Tauchsport in den Fünfzigerjahren des letzten Jahrhunderts ging einher mit der steigenden Popularität der Armbandtaucheruhr. Doch in der Schweiz legten viele Hersteller von Uhren der gehobenen Klasse keinen grossen Wert auf „Instrumentenuhren“ und führten, zumindest bis 1970, keine bedeutenden sportlichen Linien.

Die ersten Armbandtaucheruhren von IWC

IWC brachte ihre erste richtige Taucherarmbanduhr, die Aquatimer, Mitte der Sechzigerjahre auf den Markt. Die ersten Skizzen, die für dieses Modell – die Referenz 812AD –, gefunden wurden, stammten vom November 1966. Diese Uhr, ab 1974 bekannt unter der Bezeichnung Referenz 1812, war wegen ihrer Wasserdichte bis 20 Atmosphären oder ungefähr 240 Meter Tiefe bemerkenswert. Ihr Durchmesser betrug 37 mm und sie verfügte über drei besondere Merkmale: eine drehbare innere Lünette, zwei Kronen und eine Bodengravur. Sie wurde vom hervorragenden automatischen IWC-Uhrwerk, dem Kaliber 8541, angetrieben. Die neue Aquatimer von IWC wurde erstmals 1967 an der Uhren- und Schmuckmesse in Basel öffentlich vorgestellt. Möglicherweise gelangten einige Modelle bereits vor der Messe an die Öffentlichkeit und wurden verkauft.

Heute ist die Ref. 812AD/1812 ein seltenes und teures Sammlerstück. Allerdings hatte das Modell ein sehr konservatives Design, das man heute als “klassisch“ bezeichnen würde, und wurde folglich nicht sehr gut verkauft. Selbst die Zifferblattauswahl beschränkte sich auf die Kombinationen Schwarz, Silber oder Weiss. Offenbar entschied die Unternehmensleitung, dass das Modell etwas mehr Pfiff brauchen könnte, und so wurde schliesslich ein neues Design vorgestellt.

Im März 1968, weniger als zwei Jahre nach der offiziellen Einführung der ersten Aquatimer, begann man mit Entwürfen für das Folgemodell, die Referenz 816AD (ab 1974 Referenz 1816). Das Design dieses Modells war radikaler – oder milder ausgedrückt: Die Uhr war ein Produkt ihrer Zeit. Denn die Sechzigerjahre waren die Zeit der Beatles und der Bell-Bottom-Hose: Das neue Modell sollte offenbar genau dazu passen.

Die Referenz 816AD/1816 hatte farbenfrohe Zifferblätter: mit rotem oder blauem Schatten sowie in traditionellem Schwarz. Sie war bis 30 Atmosphären oder ungefähr 330 Meter wasserdicht. Das Uhrwerk dieser Aquatimer benutzte wie ihre Vorläuferin das IWC-Kaliber 8541, allerdings eine Version mit 23 statt 25 Lagersteinen wie in der Referenz 812AD/1812.

Die Referenz 1816 hatte weitere 10 Jahre Bestand, und sie überlebte selbst den Angriff der Quarzuhren Mitte der Siebzigerjahre, der die mechanische Uhrenindustrie der Schweiz beinahe niederrang. Sie wurde gefolgt von einem etwas selteneren Modell, der Referenz 1822. Die ersten Entwürfe gehen auf den August 1978 zurück, Gezeigt wurde die Uhr im Frühjahr 1979 an der Basler Messe. Sie sah wie ihre Vorläuferin aus, unterschied sich aber in der Gehäusekonstruktion. Auch dieses Modell war wasserdicht bis 30 Meter, doch wurde jetzt das Kaliber 8541 mit 25 Lagersteinen verwendet. Zahlreiche Stücke sind ohne Bodengravur.

Die 1980er Jahre: Porsche Design

In den späten Siebzigerjahren des letzten Jahrhunderts durchlief die Schweizer Uhrenindustrie schwere Zeiten. Mechanische Uhren liessen sich kaum verkaufen. IWC war nahe daran, ihre Tore zu schliessen. Das Unternehmen wurde von seinen langjährigen Besitzern, der Familie Homberger, schliesslich an VDO, einen deutschen Werkzeughersteller, verkauft. Man erarbeitete zahlreiche neue Strategien und ging eine Partnerschaft mit Porsche Design ein, um neue, sportlichere Uhren zu entwickeln und damit ein jüngeres Publikum anzusprechen.

1980 wurde Günter Blümlein CEO von IWC und baute die Zusammenarbeit des Unternehmens mit Porsche Design aus. Eine der bedeutenden Entwicklungen dieser Verbindung war eine Taucheruhr, die Ocean 2000. Dieses Modell, ursprünglich Referenz 3500, wurde zum ersten Mal 1983 an der Basler Messe gezeigt. Die erste Ocean 2000 wurde wahrscheinlich bereits etwas früher produziert, denn die ersten Exemplare trugen das Etikett „Porsche Design“ und wurden für den Verkauf direkt an Porsche Design in Salzburg ausgeliefert, wobei das Unternehmen sein eigenes Vertriebsnetz benutzte.

Die Ref. 3500 Ocean 2000 war eine fantastische Uhr. Ihr Design war modern, klassisch und schnörkellos, und die Uhr war bis zu unglaublichen 200 Atmosphären bzw. 2'000 Metern Tiefe wasserdicht. Sie war die erste kommerzielle Armbanduhr, die einem derartigen Druck standhielt. Für ihre Zeit war die Uhr mit ihren 42,5 mm Durchmesser ungewöhnlich gross, und ihr Gehäuse war aus Titan. Das technische Know-how von IWC bezüglich Design und Herstellung eines derartigen Gehäuses suchte in der Schweizer Uhrenindustrie seinesgleichen.

In den späten Siebzigerjahren hatte F.A. Porsche die Idee, Titan für ein Uhrengehäuse zu verwenden. Das Metall war zeitgemäss, leicht, korrosionsfrei, hypoallergen, praktisch nicht leitend und antimagnetisch. Allerdings war Titan schwierig zu verarbeiten. Bisher hatte kein anderes Unternehmen serienweise Titanuhren hergestellt. Also entwickelte IWC neue Fabrikationstechniken wie heisses Schmieden mit Formen aus gesintertem Stahl, um dem hohen Druck standzuhalten. Während des Fräsens, Drehens und Bohrens mussten präzise Geschwindigkeiten eingehalten und kühlende Flüssigkeiten verwendet werden.

Die Ocean 2000 war nicht nur wegen ihres Titangehäuses eine grosse Leistung, sondern auch weil ihre Gehäusekonstruktion zu einer unvergleichlichen Wasserfestigkeit führte. Wie bereits erwähnt – zum ersten Mal widerstand eine Uhr einer Tiefe von 2'000 Metern. Diese Leistung verlangte nicht nur eine spezielle Gehäusekonstruktion und spezielle Herstellungstechniken, sondern auch spezielles Glas und speziellen Klebstoff. Das Endergebnis war eine Uhr, die in weit grössere Tiefen vordringen konnte, als dies für einen Taucher überhaupt möglich war. Dieser riesige Sicherheitsspielraum war zwar wünschenswert, doch wirkte er sich auch als absatzfördernd aus.

Die Version Ref. 3504 löste das Originalmodell Ocean 2000, Referenz 3500, ab. Es wurden auch kleinere Ocean-500-Modelle produziert. Die späteren Modelle, Referenz 3503 und 3523, waren „nur“ bis 500 Meter wasserdicht und wiesen einen Gehäusedurchmesser von 34 mm auf. Die Ocean 500 wurde oft als Damensportuhr verkauft, zumindest in den gemeinsamen Katalogen von IWC und Porsche Design.

Eine der legendären Ocean-2000-Uhren war ein Militärmodell, die sogenannte „Ocean Bund“, die von Tauchern der deutschen Armee getragen wurde. Dieses, unter Sammlern sehr beliebte Modell gab es in verschiedenen Varianten: als Quarzversion mit dem Kaliber 2250 (Referenzen 3314 und 3315), als Standardmilitärversion mit dem auf ETA-2892 basierenden IWC-Kaliber 375 und später 37521 (Referenzen 3509 und 3529) sowie als spezielle antimagnetische Variante für Minensuchboote. Für letztere wurde ein besonderes Uhrwerk mit einer Beryllium-Unruh (Referenz 3519) verwendet.

Die 1990er Jahre: die Wiedergeburt der Aquatimer

Die Zusammenarbeit von IWC und Porsche Design dauerte zwanzig Jahre und endete in den späten Neunzigerjahren des letzten Jahrhunderts. Zu jener Zeit war die mechanische Uhrenindustrie in der Schweiz wieder in Schwung gekommen. Im Herbst 1997 brachte IWC eine neue Linie namens GST auf den Markt. Das Kürzel stand für „Gold, Stahl und Titan“. Die Modelle wurden im März 1998 an der Basler Messe und zuvor im Katalog 1998/99 vorgestellt. Unter der Modellreihe befand sich auch eine Taucheruhr, die GST Aquatimer.

Die GST Aquatimer, Referenz 3536, war eine klassische Taucheruhr. Wiederum mit einem Durchmesser von 42 mm war sie in Stahl und Titan erhältlich, entweder mit Armband oder Klettband. Sie war ebenfalls bis zu einer Tiefe von 2'000 Metern wasserdicht und fiel durch ihr schnörkelloses, klares Design und vor allem durch ihre Lünette auf.

Wie die Ocean 2000 beruhte auch die GST Aquatimer auf einem ETA-2892-Basiskaliber. Doch jetzt handelte es sich beim Uhrwerk um ein Kaliber 37524, das von IWC stark verbessert worden war. Die Zeitschrift WatchTime berichtete, dass die Änderungen von IWC am Basiswerk so weit gingen, dass „man fast von einer Totalrevision sprechen könnte ... Fast alle wichtigen Bestandteile, von der Hemmung bis zur Zugfeder, wurden entfernt und durch die entsprechenden Teile aus der IWC-Manufaktur ersetzt.“ 2003 erhielt das Uhrwerk der GST Aquatimer die neue Bezeichnung IWC-Kaliber 30110, und zwar auf Grund bedeutender Veränderungen an der Endbearbeitung, einschliesslich des Wechsels von Goldplattierung zu Nickelplattierung, wie sie traditionellerweise in vielen klassischen IWC-Uhrwerken verwendet wird.

1999 erblickte eine ganz besondere Taucheruhr der GST-Linie das Licht der Welt. Das Modell, Referenz 3527, erhielt den Namen „Deep One“ und war das Ergebnis von besonders ausgeklügelter Uhrmacherkunst und technischer Konstruktion. Angetrieben vom IWC-Kaliber 8914 mit 36 Lagersteinen, das auf einem Jaeger-LeCoultre-Uhrwerk basierte, besass die Uhr eine einzigartige Komplikation. Die Deep One verfügte über einen mechanischen Tiefenmesser, der dem Taucher anzeigte, in welcher Tiefe er sich befand. Die ungewöhnliche Komplikation wies die Besonderheit auf, dass Wasser ins Gehäuse eindringen konnte. Der Wasserdruck drehte einen inneren Ring, der auf dem Zifferblatt analog die Tiefe angab.

Die Deep One war bis zu einer Tiefe von 100 Metern wasserdicht. Das war verglichen mit der Wasserdichte der Ocean 2000 und GST Aquatimer natürlich nicht sehr tief. Doch es war tief genug: Denn Hobbytaucher sollten nicht tiefer als 30-40 Meter abtauchen. Der Tiefenmesser an der Deep One zeigt die Tiefen nur bis 45 Meter an. Einige Kommentatoren haben gewitzelt, dass die Deep One Aquatimer heissen sollte und die GST Aquatimer eigentlich die „wahre Deep One“ sei. Auf jeden Fall gab die neue Komplikation zu reden, obwohl das Modell nur für kurze Zeit und in limitierter Auflage hergestellt wurde.

Ein Aspekt, warum die Deep One vermisst wurde, war ihr Design. Der gelbe Bogen auf dem Zifferblatt stand für distinguierte Sportlichkeit. Und die innere Lünette erinnerte an das ursprüngliche Design der Aquatimer. Die Uhr wirkte sportlich und doch ausgereift – typisch für IWC. Die Deep One hatte zwar eine einzigartige Komplikation, war aber auch eine besonders attraktive Uhr und stellte eine Brücke zur Vergangenheit dar.

Die 2000er: Eine Brücke in die Zukunft

Der Dornröschenschlaf der Deep One währte nicht lange, denn ihr Design muss auch die Ingenieure der neuen Aquatimer-Linie von IWC inspiriert haben. Gleichzeitig wurden Elemente der Gehäusekonstruktion der Ocean 2000 und der GST Aquatimer übernommen. Und natürlich knüpft die drehende Lünette an die original Aquatimer, Referenz 1812, an. In gewissem Sinn ist alles und doch nichts neu.

Die neuen Aquatimer-Modelle sind der Höhepunkt einer fast 40-jährigen Entwicklung von Taucherarmbanduhren in Schaffhausen. Das ist keine geringe Leistung, denn IWC hat die Latte für die technischen Standards stets sehr hoch angesetzt.

Die neuen Modelle sind nicht einfach herkömmliche Uhren mit neuen Zifferblättern. Das Design ist frisch und sportlich. Gleichzeitig führt es aber eine lange Tradition fort. Es sind neue Uhren mit neuen Merkmalen. Das Basismodell, die Aquatimer Automatic 2000 (Referenz IWC 3538), ist neu, weil es bis 2’000 Meter wasserdicht ist, obwohl es über zwei Kronen und eine innere Lünette verfügt. Die Aquatimer Chrono-Automatic (Referenz IWC 3719) ist ein Taucherchronograph. IWC gab sich damit aber nicht zufrieden und stellte ein Uhrwerk her, das eine Weltneuheit ist: einen Minuten-Rattrapante-Chronographen (Referenz IWC 3723). Damit können sich überschneidende Zeiten gemessen werden, und zwar mit der inneren Lünette, mit dem Chronographen oder dem Minutenschleppzeiger.

Diese Uhren sind grosse Errungenschaften. Sie stehen für Design, Technik und Uhrmacherkunst. Sie sind eine Hommage an die Meeresforschung von Jacques Cousteau, indem sie in unbekannte Gewässer und neue Tiefen vordringen. Diese Uhren überschreiten die Grenzen der Forschung, denn sie verbinden Wissenschaft mit Romantik. Sie erweitern unser Universum.

Autor Michael Friedberg